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Neues Gesetz belohnt Lehrer-Zusatzqualifikationen

22.03.2013
LR Ragger: Über Aufnahme entscheidet erstmals nicht allein Termin der Lehramtsprüfung
„Das neue Landeslehrergesetz, das seit dieser Woche in Kraft ist, bedeutet einen Meilenstein in der Kärntner Bildungspolitik. Denn erstmals werden Zusatzqualifikationen, welche junge Pädagogen erworben haben, über die Aufnahme in den Landesdienst für die Pflichtschulen entscheiden. Bis dato war das Hauptkriterium der Zeitpunkt der abgelegten Lehramtsprüfung“, teilt der Kärntner Bildungsreferent LR Christian Ragger heute, Freitag, mit.

Damit habe er seinem Nachfolger ein wichtiges neues Instrument zur Qualitätssteigerung in den Schulen in die Hände gegeben.
Ragger hofft, dass damit den engagierten Lehrern eine entsprechende Anerkennung entgegen gebracht und der Wert berufsfeldbezogener Zusatzqualifikationen erhöht wird.

„Nur mit bestens ausgebildeten und motivierten Lehrern kann die Qualität im Bildungsbereich dauerhaft gewährleistet werden", sagt Ragger. Die neue Landesregierung müsse als nächsten Schritt in einer Verordnung die entsprechenden Zusatzqualifikationen, die besonders gewertet werden, festlegen. Es gehe dabei u.a. um Zusatzausbildungen, zusätzliche sprachliche und pädagogische Kompetenzen.
Ragger betont, dass dieses Gesetz u.a. einvernehmlich mit der Lehrergewerkschaft und dem Landesschulrat erarbeitet worden ist.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Jost/Brunner