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"Inclusia" 2013: Menschen wie wir sind

12.04.2013
Gesundheits- und Sozialreferentin LHStv. Prettner: UN-Konvention zu Inklusion und Integration kann nur gemeinsam umgesetzt werden

Bereits zum elften Mal treffen in Klagenfurt vom 16. bis 19. April 2013 Schülerinnen und Schüler der Landeshauptstadt mit Menschen mit Behinderung aus dem Alpen-Adria-Raum zusammen, um Freundschaften zu schließen und zu pflegen und den Integrations- und Inklusionsgedanken in die Welt zu tragen. Die „Inclusia" 2013 wird von 680 Klagenfurter Schülerinnen und Schülern aus 36 Schulklassen unter der fachmännischen Anleitung von Vereinsobmann Dieter Klammer aktiv mitgestaltet.

„Das Engagement der Jugend verändert die Welt und leistet einen entscheidenden Beitrag, um Signale wie Menschlichkeit, Miteinander und Füreinander in die Zukunft weiter zu tragen. Es heißt, dass der Wert einer Gesellschaft daran gemessen wird, wie sie mit den Schwächsten umgeht - wenn wir diese Weisheit nun vor dem Hintergrund der 'Inclusia' betrachten, können wir ruhigen Gewissens feststellen, dass durch diesen Grundgedanken der Wert unserer Gesellschaft entscheidend bereichert wird", betonte heute, Freitag, Gesundheits- und Sozialreferentin Landeshauptmannstellvertreterin Beate Prettner in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Klammer, Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider, Wolfgang Platzer (Geschäftsführer ARGE-Alpen-Adria) und Schülerinnen des Ingeborg-Bachmann-Gymnasiums.

Die „Inclusia" biete auch heuer wieder Raum für Jugendliche, um Menschen mit Behinderung kennenzulernen, Zeit miteinander zu verbringen und gemeinsam Unterricht zu gestalten, zu malen, zu kochen, Sport zu treiben oder zusammen Musik zu machen, erklärte Klammer die vielfältigen Möglichkeiten der Veranstaltung. „Die teilnehmenden Menschen mit Behinderung und ihre Betreuungspersonen, in Summe 350 Personen, kommen aus Österreich, Schweiz, Slowenien, Deutschland, Italien und Kroatien. Zudem wird zum 3. Mal an junge Menschen aus dem Alpen-Adria-Raum, die gute Inklusionsprojekte durchführen, die Auszeichnung. Die „Inclusia" verliehen. Aus den Bewerbungen wählte die Jury vier Siegerprojekte aus, die am 19. April vorgestellt werden", so Klammer.

Gerade vor dem Hintergrund der umzusetzenden UN-Konvention betreffend Inklusion und Integration leiste die „Inclusia" einen wichtigen Beitrag, um Verständnis füreinander zu erzeugen und das Miteinander zu fördern, betonte Prettner. „Wesentlich wird sein, dass wir einen gemeinsamen Weg zur Umsetzung der UN-Konvention wählen, denn nur wenn die Betroffenen eingebunden sind, können sie diesen Prozess der Veränderung auch verstehen und mittragen. Mir geht es dabei nicht darum, bestehende und gut funktionierende Strukturen zu zerstören, sondern diese in einen umfassenden Integrations- und Inklusionsprozess als wichtige Know-How-Träger einzubinden", meinte Prettner im Hinblick auf das bfz in Klagenfurt.


Rückfragehinweis: Büro LHStv. Prettner
Redaktion: Schmied/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LHStv. Prettner