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POLITIK

Evaluierung von LKW-Fahrverboten ist Gebot der Stunde

23.04.2013
LR Ragger: Stärkung der regionalen Wirtschaft – Kein Freibrief für Transitverkehr
Wie heute, Dienstag, der Referent für Straßenverkehrsrecht Landesrat Christian Ragger bekannt gibt, werde es auf seine Bestrebung hin zu einer Evaluierung von LKW-Fahrverboten in Kärnten kommen. Mit dieser Maßnahme erwarte sich Ragger eine Stärkung der regionalen Wirtschaft. „Es ist unsere Aufgabe, den heimischen Unternehmen bestmögliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit dieser notwendig gewordenen Evaluierung der aktuellen LKW-Fahrverbote unterstützen wir unserer Wirtschaftstreibenden insbesondere der Bauwirtschaft“, betont Ragger.

Der Hauptfokus der Evaluierung müsse zum einen auf aufrechten Anrainerinteressen liegen, zum anderen auf gerechtfertigten Argumenten hinsichtlich einer zeitgemäßen Adaptierung der Fahrverbote. Ragger gehe es in diesem Zusammenhang dabei vor allem auch um die Interessen der Bevölkerung vor Ort. „Wesentlich wird dabei sein, den Belangen der Anrainer zu entsprechen. Es geht nicht darum, dem Transitverkehr Tür und Tor zu öffnen, sondern die regionale Wirtschaft zu stärken“, so Ragger.

Gerade im Hinblick auf Transitverkehr merkt  Ragger an, dass die Zukunft nur der Schienengüterverkehr sein kann. „Da Österreich aufgrund seiner geografischen Lage als Transitland gilt, muss es wichtig sein, dass der Umweltschutz und die Erhaltung von Verkehrsadern höchste Priorität haben, um der Belastung durch erhöhtes Verkehrsaufkommen Einhalt zu gebieten. Hier gilt es, Konzepte für die Zukunft zu finden“, so Ragger.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Sternig