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Unterstützung für Schüler und Lehrer

26.04.2013
LH Peter Kaiser nahm Resolution „Umgang mit verhaltensauffälligen SchülerInnen – Schule 2020“ entgegen
Die Zahl verhaltensauffälliger Schülerinnen und Schüler steigt weiter an. Um dem Ansinnen zahlreicher Pädagoginnen und Pädagogen nach mehr Unterstützung gerecht zu werden, nahm Kärntens Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Freitag, eine entsprechende Resolution entgegen. Überreicht wurde die im Klagenfurter Gemeinderat unlängst beschlossene Resolution mit dem Titel „Umgang mit verhaltensauffälligen SchülerInnen – Schule 2020“ von VzBgM. Maria-Luise Mathiaschitz, Vizelandesschulratspräsident Rudolf Altersberger, der stellvertretenden Leiterin der Gesundheitsabteilung der Stadt Klagenfurt Birgit Trattler und Dienststellenausschussvorsitzendem Stefan Sandrieser.

„Ich bin mir der Problematik bewusst und weiß, dass auch auf Grund der sich ändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Handlungsbedarf besteht“, versprach Kaiser, sich beispielsweise für eine Ressourcenunterstützung einsetzen zu wollen, um bewährte Einrichtungen wie Trainingsraum und Timeoutgruppen anbieten zu können. Offen stehe er auch der Forderung nach vermehrtem Einsatz von SchulsozialarbeiterInnen, BeratungslehrerInnen und einem psychologischen Dienst an Schulen gegenüber.

„Die schulische Ausbildung ist das wichtigste Rüstzeug, das wir unseren Kindern und Jugendlichen für ein erfülltes Berufsleben zur Verfügung stellen können. Dementsprechend ist es notwendig, sowohl Schülerinnen und Schülern als auch Lehrerinnen und Lehrern die bestmöglichen Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen“, so Kaiser, der einmal mehr betonte, dass der Ausbau von flächendeckenden Ganztagesschulen mit verschränktem Unterricht, auch dazu beitragen könne, Verhaltensauffälligkeiten von Schülerinnen und Schülern zu verringern.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Brunner
Fotonachweis: Büro LH Kaiser