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"Leistbares Wohnen ist ein gemeinsames Anliegen"

03.05.2013
LHStv. Schaunig bei Jahreshauptversammlung des Österr. Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen - Revisionsverband Landesgruppe Kärnten
„Wir haben an die Landesregierung viele Anliegen, die in den letzten Jahren nicht gehört wurden“, eröffnete der Obmann der Landesgruppe Kärnten, Direktor Günther Kostan, die Jahreshauptversammlung der Gemeinnützigen Bauvereinigungen – Revisionsverband Landesverband Kärnten im Beisein der zuständigen Wohnbaureferentin LHStv. Gaby Schaunig gestern, Donnerstag. „Die gemeinnützigen Wohnbauträger sind ein wichtiger Partner des Landes und ich freue mich über eine zukünftige gute Zusammenarbeit“, sagte Schaunig.

Zu aktuellen Fragen führte die Wohnbaureferentin aus, dass derzeit eine Novelle des Wohnbauförderungsgesetzes in die Begutachtung geht, um eine drohende Mietensteigerung von rund einem Euro pro m2 und Monat für mehr als 6.000 Wohnungen zu verhindern. Mit dieser Novelle soll auch der Forderung der Gemeinnützigen Wohnungswirtschaft nach günstigeren Finanzierungsmöglichkeiten Rechnung getragen werden, um leistbare Mieten zu garantieren.

Um die Bauvorschriften und Auflagen zu durchforsten und qualitätsvolles Bauen zu ermöglichen, wurde beschlossen, eine gemeinsame Arbeitsgruppe, der auch Vertreter der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer beigezogen werden, zu gründen. „Nur mit dem Wissen aus der Praxis kann man auch sinnvolle und an den tatsächlichen Erfordernissen orientierte Gesetze schaffen“, so Schaunig.

Kritik übten die Bauvereinigungen an der bisherigen Praxis, dass Wohnbauförderungsmittel nicht planbar vergeben wurden. „Wohnbau braucht vorausschauende Planung, daher werde ich künftig Mittel in einer mehrjährigen Vorausschau vergeben. Das gibt Planbarkeit für die Gemeinden und Wohnbauträger, sichert eine kontinuierliche Auftragslage in der Bauwirtschaft und ermöglicht Wohnungssuchenden sich vorausschauend für eine Wohnung zu bewerben“, erklärte Schaunig zu diesem Thema.

„Leistbares Wohnen ist ein gemeinsames Anliegen“, schlossen Kostan und Schaunig, „wir freuen uns auf die künftigen Projekte und innovativen Ansätze“.


Rückfragehinweis: Büro LHStv. Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Brunner