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POLITIK

Evaluierung der Fallenjagd in Kärnten

08.05.2013
LR Ragger: Monitoring dient als Entscheidungshilfe für mögliche Änderung der Verordnung
Beim runden Tisch zum Thema Fallenjagd, zu dem Jagd- und Tierschutzlandesrat Christian Ragger geladen hatte, wurde heute, Mittwoch, gemeinsam mit Tierschutzobmudsfrau Ingrid Fischinger und Freydis Burgstaller-Gradenegger von der Kärntner Jägerschaft eine entsprechende Evaluierung beschlossen, um die notwendigen Schlüsse für eine mögliche Änderung der Verordnung abzuwägen. „Als zuständiger Referent liegen mir natürlich sowohl die Anliegen der Kärntner Jägerschaft als auch die des Tierschutzes besonders am Herzen. Daher habe ich ein Monitoring der Fallenjagd in Kärnten in Auftrag geben, welches uns innerhalb eines Jahres die notwendigen Ergebnisse liefern wird, um eine etwaige Änderung der Fallenverordnung vorzunehmen“, erklärt Ragger.

Nach Ablauf eines Jahres erwarte man sich daher genaue Zahlen darüber, wie viele Füchse bzw. Raubwild in Kärnten durch Fallen gefangen bzw. getötet werden. In Kärnten gibt es bisher rund 20 Genehmigungen für das Aufstellen von sogenannten Totschlagfallen. „Die Jägerschaft hat sich dafür besonders scharfe Regelungen auferlegt und geht hier mit besonderer Disziplin vor“, merkt Ragger an. Auch gebe es bisher in Kärnten keinen Fall, bei dem Menschen zu Schaden gekommen wären. „Nach Ablauf der Frist von einem Jahr werden wir das Ergebnis des Fallenjagd-Monitorings im Sinne beider Seiten auswerten und unsere Schlüsse daraus ziehen“, so Ragger.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Böhm