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Ausstellung über Fürstenresidenz und Bischofsstadt Straßburg

09.05.2013
LH Kaiser gratuliert zu Initiative – Ein wichtiges Stück Kärntner Geschichte dokumentieren
„Straßburg – Fürstenresidenz und Bischofsstadt“, so nennt sich die neue Ausstellung auf Schloss Straßburg, die am Mittwoch zusammen mit einer Ausstellung der Künstlerin Dorothee P. im Beisein zahlreicher Gäste feierlich mit Musik und Gesang eröffnet wurde. An der Spitze der Ehrengäste waren Diözesanbischof Alois Schwarz, der die Ausstellung offiziell eröffnete, Landeshauptmann Peter Kaiser, Bürgermeister LAbg. Franz Pirolt, Altbürgermeister Wilhelm Gorton.

Der Landeshauptmann begrüßte den Bischof hier erstmals offiziell in seiner neuen Funktion als Landeshauptmann – sowie alle Ausstellungsverantwortlichen und die kulturinteressierten Besucherinnen und Besucher. Kaiser gratulierte dem Bischof und der katholischen Kirche Kärntens zur Straßburg- Ausstellung sowie dem örtlichen Kulturring für die Präsentation der Arbeiten der Künstlerin Dorothee P. Kaiser hob den Wert der Ausstellung hervor, weil hier die große Bedeutung der Gurker Bischöfe im Wandel der Zeit aufgezeigt werde. Ein wichtiges Stück Kirchengeschichte und Kärntner Geschichte werde damit eindrucksvoll vermittelt, sagte er und dankte allen Projektverantwortlichen und -ausführenden, insbesondere Diözesanbischof Schwarz für die Realisierung dieses Gemeinschaftswerkes.

Diözesanarchivar Universitätsdozent Peter Tropper informierte über die bewegte Geschichte der Entstehung der Straßburg im Zusammenhang mit der Gründung des Bistums Gurk. Kultur, Wissenschaft sowie die einstige Armenversorgung von Straßburg werden dokumentiert. Alle abgebildeten Objekte mit geringen Ausnahmen, wie die Schuhe des Wanderpredigers Capistran, dem Stadtrichterstab und dem Straßburger Teppich, befinden sich im Besitz der katholischen Kirche Kärntens. Das Leitmotiv, ein Ausschnitt aus dem franziszäischen Kataster, hat das Kärntner Landesarchiv dankenswerter Weise kostenfrei zur Verfügung gestellt. Tropper wies auf den 8. Mai als Tag der Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges hin. Der frühere Bürgermeister Wilhelm Gorton hatte den Wunsch nach einer Ausstellung geäußert, die Straßburg als Residenz der Gurker Bischöfe zu präsentieren. Daraus wurde die nunmehrige Dokumentation im Arkadengang, die auf 20 Schautafeln Straßburg als Fürstenresidenz und Bischofsstadt eingehend vorstellt. Diese wurde in Kooperation des Vereines „Freunde der Straßburg“, der Stadtgemeinde Straßburg und des Bistums Gurk sowie der Diözese Gurk geplant und durchgeführt.

Zur Schautafelausstellung auf Schloss Straßburg wurde auch ein viersprachiger Folder (Deutsch, Slowenisch, Italienisch und Englisch) herausgegeben. Erläuternde Texte zu den einzelnen Tafeln, unter anderem mit den Biographien der Bischöfe, werden als Ebooks zum Download bereitgestellt.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Brunner/Schäfermeier
Fotohinweis: Büro LH Kaiser