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Rio 2016 - wir kommen!

10.05.2013
LH Kaiser bei Pressekonferenz des Österreichischen Triathlon-Verbandes in Warmbad Villach - Triathlon-Hochleistungsteam soll Erfolge bei Olympischen Spielen garantieren

Am 8. und 9. August 2016 werden in Rio de Janeiro, am Strand der Copacabana, die Triathlonbewerbe der XXXI. Olympischen Spiele ausgetragen. Um ein möglichst gutes Abschneiden zu gewährleisten wurde das „Projekt Rio 2016" des Österreichischen Triathlon-Verbandes (ÖTRV) ins Leben gerufen.

Heute, Freitag, fand in Warmbad Villach eine Pressekonferenz statt, um über dieses ehrgeizige Projekt zu informieren. Teilnehmer waren neben Sportreferent LH Peter Kaiser, ÖTRV Präsident Walter Zettinig, Sportdirektor Robert Michlmayr, Projekttrainer Roland Knoll sowie vom Kärntner Triathlon-Verband (KTRV) Präsident Gerhard Domiuschigg und der Leiter des LZ-Triathlon Heimo Lemberger. Weiters die ÖTRV „Team Rio 2016" - Athleten Lisa Perterer (K), Sara Vilic (K), Luis Knabl (T), Andreas Giglmayr (S), Lukas Hollaus (S) und Theresa Moser (T) und Oskar Seidler (GF ThermenResort Warmbad-Villach).

„Ich freue mich, dass der österreichische Triathlonverband nach den Olympischen Spielen in London nicht den Kopf in den Sand gesteckt hat, sondern mit diesem ambitionierten Projekt neue Ziele in Angriff genommen hat", sagte der Landeshauptmann. Er als Sportreferent wolle dieses gute und langfristige Konzept gerne unterstützen.

Die Symbiose von Spitzensport, Breitensport, Gesundheitssport und von der politischen Seite her die Bereitstellung von Infrastruktur über Sportstättenbau funktioniere in Kärnten sehr gut. „In der Sportförderung steht Kärnten an zweiter Stelle", berichtete Kaiser, der gleichzeitig auch darauf verwies, dass Mittel gebunden seien wie beispielsweise in das Klagenfurter Fußballstadion. „1,5 Millionen Euro müssen hier jährlich aufgewendet werden und fehlen daher woanders."

Der Sportreferent berichtete weiters, dass Kärnten in den Bereichen Spitzen-, Breiten und Gesundheitssport sehr gut aufgestellt sei. So gebe es Veranstaltungen wie beispielsweise den Triathlon-Cup 2013 oder den von Kaiser initiierten „Gesunde Gemeinde“- Cup, wo der Anreiz geboten werde, sich die Laufschuhe anzuziehen und inmitten der wunderschönen Kärntner Landschaft die Freude an der Bewegung zu genießen. „ Dabei geht es nicht um Schnelligkeit, sondern in erster Linie um Freude und Spaß am Laufen", erklärte Kaiser.

Der Landeshauptmann wünschte den Sportlerinnen und Sportlern eine verletzungsfreie und erfolgreiche Zukunft. „Ich hoffe, dass dieses ehrgeizige ambitionierte Programm mit dem kompetenten Trainerteam zu einem Zieleinlauf mit österreichischen Siegern führen wird."

Das Konzept für Rio 2016 wurde von den Verantwortlichen des ÖTRV vorgestellt. Ziel ist die Qualifikation von zwei bis vier Athleten sowie die Qualifikation für den Team-Bewerb (falls dieser ins Olympische Programm aufgenommen wird) und eine Top 10 Platzierung. Dieses Ziel soll mit dem Olympiakader Rio 2016 erreicht werden, einem Hochleistungsteam, das durch ganz klare Qualifikationskriterien aufgestellt wird.

Wichtige Eckpunkte sind regelmäßige Athletenchecks, monatliche Kurzcamps und Wettkämpfe. Österreich liegt in der Medaillenbilanz auf Rang 7 und war mit Ausnahme des Damenrennens in Sydney 2000 für jedes Rennen qualifiziert. Insgesamt stellte Österreich in den bisher acht ausgetragenen Rennen zehn Teilnehmer. Auch 2012 war es Österreich - als einer von nur 24 Nationen – gelungen, sowohl im Herren- als auch im Damenrennen vertreten zu sein. Das zu wiederholen, ist ein wichtiges Teilziel des ÖTRV.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotos: Büro LH Kaiser/Benjamin Bürger