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POLITIK

Mit dem Energie-Masterplan am Weg zur Energiewende

15.05.2013
LR Holub betonte Bedeutung der morgigen Landtagssitzung mit Beschluss des Kärntner Energie-Masterplans – Bürgerbeteiligung ist zentraler Bestandteil und völlig neuer Zugang
Energiereferent LR Rolf Holub betonte heute, Mittwoch, in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landtagsabgeordneter Barbara Lesjak die Bedeutung der morgen stattfindenden Landtagssitzung. „Nach dem einstimmigen Beschluss in der letzten Regierungssitzung soll morgen auch der Beschluss für den Kärntner Energie-Masterplan durch die Abgeordneten des Kärntner Landtages fallen. Damit gibt es den Kick-Off für unseren Masterplan, mit dem die Energiewende in Kärnten umgesetzt wird“, so Holub.

Der Energie-Masterplan wird ein Gesamtpaket für die Kärntner Energiewende und soll bis Mai 2014 innerhalb eines Jahres ausgearbeitet werden. Dabei wird Kärntner Know-how auf breiter Basis zusammengeführt, um in den Folgejahren die besten Maßnahmen für die Kärntner Energiewende zu setzen. „Der Masterplan verfolgt einen besonderen und völlig neuen Zugang. Wir werden die Kärntner Bevölkerung auf unserem Weg zur Energiewende mitnehmen und sie voll in die Planungen einbinden. Es geht uns um eine breite Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, von Vereinen, grünen Kärntner Unternehmen, wissenschaftlichen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen. Wir wollen mit unserem Masterplan Bürgerbeteiligung ermöglichen und Wissen bündeln“, erklärte Holub.

Im Rahmen des Masterplans wird dabei vor allem an den vier Säulen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz & Energiesparmaßnahmen, Bewusstseinsbildung sowie Green Jobs gearbeitet: „Wir lassen aber auch Querschnittsmaterien wie Soziales nicht aus dem Blick. Gerade im Bereich der Energiearmut werden wir referatsübergreifend Maßnahmen setzen“, betonte der Energiereferent.

Die ambitionierten Ziele, die mit dem Energie-Masterplan umgesetzt werden sollen: Kärnten soll im Bereich Wärme und Strom bis 2025 energieunabhängig werden, im Bereich Verkehr bis 2035. „Ich bin davon überzeugt, dass wir diese anspruchsvollen Ziele erreichen werden und Kärnten frei von fossilen und atomaren Energieträgern machen“, so Holub.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Böhm