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Kärntens Buschenschank Saison startet

15.05.2013
LR Waldner: Neues Kärntner „Jausnbiachl“ ist da - Gesunde Lebensmittel schaffen positives Kärnten Image
Den Buschenschenken-Führer gibt es nicht mehr, heute, Mittwoch, wurde das neue „Kärntner Jausnbiachl“ von Agrarlandesrat Wolfgang Waldner, der Landwirtschaftskammer und den Direktvermarktern vorgestellt. Das neue „Jausnbiachl“ bietet eine Übersicht über 35 Buschenschenken, 21 Hofläden und 78 Genussland Wirte sowie 9 Genussland Handelspartner Kärntens.
 
„Unsere Bauern sind die Basis für unsere Lebensmittelproduktion und sie schaffen die Kulturlandschaft in Kärnten, die nicht nur als Lebensraum sondern auch dem Tourismus dient“, hob Waldner die Bedeutung der Landwirtschaft für Kärnten hervor. Kärnten setze zudem im Tourismus verstärkt auf Kulinarik, nachdem erwiesen sei, dass die Kulinarik vor Ort mittlerweile buchungsentscheidend ist.

Mit dem „Kärntner Jausenbiachl“ würden auch die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern vor den Vorhang geholt. „Die Forderung nach gesunden Lebensmitteln von Seiten der Konsumenten steigt ständig. Auch die Herkunft wird immer mehr hinterfragt. Mit den Direktvermarktern und den Genussland Partnern werden wir beiden Anforderungen gerecht“, so Waldner.

Wer heimische Lebensmittel kauft, sichert zudem Arbeitsplätze und Lehrstellen, hält die Wertschöpfung im eigenen Land, hat die Sicherheit, gesunde hochwertige Lebensmittel zu bekommen und schont die Umwelt, weil die Produkte nicht viele Kilometer zurücklegen müssen.

Die Lebensmittelproduktion in Kärnten sei daher ein wichtiges wirtschaftliches Standbein. Je höher die Bedarfsdeckung mit heimischen Lebensmitteln, desto mehr Wertschöpfung bleibe laut Waldner im Land, desto mehr werde die Umwelt geschont. Daher bekennt sich auch die Koalition zur heimischen Lebensmittelproduktion: die regionale Lebensmittelversorgung ist sicherzustellen, regionale Vermarktungsinitiativen sind verstärkt zu fördern, kontrollierte Herkunftskennzeichnung für Kärntner Lebensmittel unter einer Dachmarke ist zu forcieren und die verstärkte Verwendung regionaler Qualitätsprodukte in der heimischen Gastronomie sowie in Großküchen und öffentlichen Einrichtungen muss realisiert werden.

Das „Jausnbiachl“ gibt es heuer auch als App mit über 1.600 Ab-Hof-Betrieben, über 300 Bauern- und Hofläden. Der direkte Kontakt zum Produzenten ist möglich. Mit dem Schmankerl-Radar erhält jeder User sofort Infos, ob sich in seiner jeweiligen Umgebung einer der Ab-Hof-Betriebe befindet.


Rückfragehinweis: Büro LR Waldner
Redaktion: Robitsch/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Waldner