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Grenzüberschreitendes Hochwassermanagement für Drau und Mur

23.05.2013
LR Holub: Projekt „Dra-Mur-CI“ erarbeitete von 2009 bis 2013 wichtige Maßnahmen für das grenzüberschreitende Hochwassermanagement - Heute Abschlussveranstaltung in Maribor
Aus Anlass der heutigen Abschlusskonferenz des seit 2009 laufenden Interreg-Projekts „Dra-Mur-CI" wies heute, Donnerstag, Umweltreferent LR Rolf Holub auf die Bedeutung des grenzüberschreitenden Hochwassermanagements hin: „Das vorrangige Ziel von Dra-Mur-CI war es, zwischen Kärnten, der Steiermark und Slowenien als Projektpartner gemeinsame Standards für das Management von Hochwässern zu erarbeiten. Gerade das dramatische Hochwasser der Drau im November 2012 zeigt die Wichtigkeit einer gemeinsamen Vorgehensweise und eines verbesserten Hochwassergefahrenmanagements", betonte Holub.

Das von der EU geförderte Projekt konnte in seiner vierjährigen Laufzeit von 2009 bis 2013 zahlreiche wichtige Aktivitäten setzen, berichtete Holub: „Die Modellierung von Hochwasserabflüssen für die Kärntner Drau, die Ausarbeitung eines Hochwasserszenarienkatalogs als Basis für ein neues und grenzüberschreitendes Warnsystem, ein umfangreiches Schwebstoffmonitoringprogramm, ein Projekt zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Rosegg und ein Risikomanagementplan für Lavamünd sind nur einige unter vielen Punkten, die im Rahmen des Projekts erarbeitet wurden.

„Mein Dank gilt der Abteilung 8 des Amtes der Kärntner Landesregierung, die laufend an den wichtigen Themen Hochwasserwarnung und Hochwasserschutz arbeitet, so auch im Rahmen von Dra-Mur-CI", so der Umweltreferent.

Während der vierjährigen Projektlaufzeit habe sich die Zusammenarbeit zwischen Österreich und Slowenien im Hochwassermanagement stark verbessert. Mit den Ergebnissen von Dra-Mur-CI sollen Hochwässer zukünftig optimal und mit möglichst geringen Schäden für die betroffenen Menschen abgeführt werden, wobei auch zugegeben werden müsse, dass ein absoluter Schutz vor extrem großen Hochwässern kaum möglich sei. Eine weitere Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Österreich und Slowenien an Drau und Mur wird auch in Zukunft dafür Sorge tragen, dass Hochwasserinformationen so früh wie möglich ausgetauscht werden und Hochwässer wie in Lavamünd durch geplante Schutzmaßnahmen so geringe Folgen wie möglich für die Bevölkerung nach sich ziehen", betonte Holub.

I N F O: http://www.dramurci.eu


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Zeitlinger