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LH Kaiser will mit Luvata über Weiterentwicklung am Standort Kötschach verhandeln

24.05.2013
Brief an Konzern, um gemeinsam über mögliche zukunftssichernde Maßnahmen nachzudenken
Besorgt reagiert Landeshauptmann Peter Kaiser auf die heutige Ankündigung des Luvata-Konzerns, am Standort in Kötschach-Mauthen 70 von 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abbauen zu wollen.

„Ich habe mich bereits in einem Brief an den unter anderem für Europa zuständigen Vizepräsidenten des Konzerns gewandt, um gemeinsam darüber nachzudenken, welche strategischen Maßnahmen notwendig wären und was das Land Kärnten in diesem Sinne beitragen könnte, um den Standort in Kärnten auch für die Zukunft nicht nur zu sichern, sondern auch in ein Umfeld einzubetten, das eine innovative Weiterentwicklung erlauben würde“, so Kaiser.

Eine entsprechende Delegation mit allen politisch Verantwortlichen auf Landes- und Gemeindeebene stehe bereit, um bei einem persönlichen Gespräch in Kärnten oder auch in Italien die Situation zu entschärfen und für beide Seiten verträgliche Maßnahmen zu finden.

„Kärnten befindet sich aufgrund der jüngsten Entwicklungen am Arbeitsmarkt, die auch auf die internationale Finanz- und Währungskrise sowie auf eine teilweise fehlgerichtete Wirtschaftspolitik der Vergangenheit zurückzuführen ist, in einer schweren Phase. Jetzt gilt es noch enger zusammenzurücken und mit einem engen Schulterschluss zwischen Politik und Sozialpartnern alles zu tun, um den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu helfen und langfristig die Weichen so zu stellen, dass Kärnten gestärkt aus dieser Krise hervorgeht“, sagte Kaiser.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Brunner