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Kärnten: Nächtigungsplus in der Wintersaison

27.05.2013
LR Waldner: Qualitätsoffensive, Kooperation der Regionen und Kärnten Werbung zahlen sich aus
Klagenfurt (LPD). Mit einem Nächtigungsplus von 0,7 Prozent schließen die Wintertouristiker das Winterhalbjahr (November bis April) nun ab. Zwar trübt die April-Abrechnung mit einem Minus von rund 24 Prozent das Ergebnis, doch ist dies auch auf die Osterferien im März und auf das Schließen der Winterskigebiete zurückzuführen.
„Der April kann trotz der enormen Schneelage nicht wirklich noch als Winterurlaubsmonat gezählt werden. Wir können bis Ende März mit einem Gesamt-Winterplus von 3,7 Prozent sehr zufrieden sein“, sagte Tourismusreferent LR Wolfgang Waldner vergangenen Freitag. Von den Skigebieten waren lediglich die Turrach und der Mölltaler Gletscher den gesamten April in Betrieb. Heiligenblut, die Gerlitzen, der Ankogel schlossen am 7. April ihre Pforten, die Innerkrems am 13. April.
Zu den nächtigungsstärksten Gemeinden im gesamten Winterhalbjahr gehören Hermagor, Bad Kleinkirchheim, Weissensee, Mallnitz, Seeboden, Krems und Treffen. Der Ausländeranteil an den Gesamtnächtigungen beträgt 62 Prozent (+0,8 Prozent). Die Zahl der Inländerübernachtungen mit einem Anteil von 38 Prozent hat sich um 1,5 Prozent erhöht.
Zu den großen Gewinnern bei den Beherbergern zählen die gewerblichen Ferienwohnungen mit einem Plus von über zehn Prozent und wie immer die Fünf-Sterne-Betriebe (+2,4 Prozent) und die Vier-Stern-Superior-Betriebe (+15,3 Prozent). Der März legte heuer auch auf Grund der Osterferien mit einem Plus von 13,1 Prozent noch einmal kräftig nach.
Waldner sieht den Weg der Entpolitisierung, der Konzentration auf Kernaufgaben auf den verschiedenen Ebenen und die Bündelung der Mittel als Gründe für den Erfolg. „Wir sind mit der Kärnten Werbung, mit den Regionen und den Betrieben am richtigen Weg. Neue Angebote und mehr Qualität machen die Betriebe wettbewerbsfähiger“, so Waldner zu den aktuell vorliegenden Zahlen. Die Kärnten Werbung habe den eingeschlagenen Weg der Zusammenarbeit mit den Regionen beibehalten und die Bündelung der Mittel habe den verstärkten Marktauftritt ermöglicht. „Die Steigerung beweist, dass die Zusammenarbeit von den Betrieben, den Regionen und der Kärnten Werbung auf der Marketing-Ebene der richtige Weg ist. Die Mittelbündelung für die Bewerbung macht sich bezahlt“, sagt Waldner.
Kärnten hatte einen sehr guten Winter-Start im November (+2,9 Prozent Nächtigungen) und Dezember (+ 6,8 Prozent) hingelegt, der Jänner brachte einen Einbruch (-3,7 Prozent) und im Feber (+ 1,7 Prozent) und vor allem im März (+ 13,1 Prozent) waren die Betten sehr gut gefüllt. Bei den Ankünften wurden im März +8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt, die Aufenthaltsdauer betrug 4,1 Tage. Die nächtigungsstärksten Gemeinden sind naturgemäß jene der Skigebiete (Hermagor +11,7 Prozent, Bad Kleinkirchheim + 16,9 Prozent, Rennweg +15,7 Prozent, Reichenau +21,5 Prozent). Nur Klagenfurt, Steindorf, Althofen, Bad St. Leonhard und Obervellach mussten im März ein Minus zwischen vier und neun Prozent hinnehmen. Die Auslandsübernachtungen stiegen im März um 12,7 Prozent, die Inlandsübernachtungen um 13,8 Prozent. Die Gewerbebetriebe haben in allen Kategorien ein Plus zu verzeichnen, auch die gewerblichen Ferienwohnungen und –Häuser.
Im Gesamt-Winter bis März beträgt der Zuwachs bei den Auslandsübernachtungen +3 Prozent und bei den Inlandsübernachtungen 4,8 Prozent und nur der Zwei-Sterne-Bereich hat von November bis März ein Minus von 13,2 Prozent zu verzeichnen. Das Plus bei den deutschen Gästen beträgt 9,3 Prozent. Die Italiener haben mit -4,9 Prozent ausgelassen.


Rückfragehinweis: Büro LR Waldner
Redaktion: Robitsch/ Sternig