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Weltnichtrauchertag nutzen: Nichtraucher werden und bleiben

30.05.2013
LHStv.in Prettner: Nichtraucherschutzbestimmungen verbessern, Präventionsangeboten noch mehr Gewicht geben
Anlässlich des Weltnichtrauchertages am morgigen 31. Mai macht Kärntens Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam und übt Kritik an den derzeitigen Nichtraucherschutzbestimmungen. „Die beste Variante ist natürlich, mit dem Rauchen erst gar nicht anzufangen, immerhin ist der blaue Dunst mit seinen Folgen die größte Einzelursache für Erkrankungen und vorzeitige Todesfälle in Europa. Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören und Unterstützung, beispielsweise über das Rauchertelefon oder die Präventionsprogramme des Landes Kärnten, in Anspruch zu nehmen“, so Prettner.

Nicht zufriedenstellend seien die derzeitigen Nichtraucherschutzbestimmungen, bemängelt Prettner. „Es geht mir in dieser Frage nicht darum, Raucherinnen und Raucher zu verteufeln oder zu diskriminieren, sondern um den Schutz der Nichtraucher. Um einen umfassenden Nichtraucherschutz gewährleisten zu können, müsste die aktuelle Gesetzeslage novelliert werden und müssten verstärkte Kontrollen auf Einhaltung der Regelungen erfolgen“, so Prettner, die in dieser Sache an die Bundesregierung appelliert, sich für eine praktikable Lösung einzusetzen.

Als wesentliche Präventionszielgruppe sieht Prettner Kärntens Jugendliche, da der Einstieg in den Tabakkonsum bereits erschreckend früh passiert. „Mit unserem Präventionsangebot haben wir uns schwerpunktmäßig auch an die Pädagoginnen und Pädagogen der AHS und BHS gewendet, denn wie wir wissen, können das private Umfeld sowie die Schule eine kritische Konsumhaltung bei Jugendlichen unterstützen“, so Prettner. Den Schulen werden neben hilfreichen Tipps und Informationen auch „einsatzbereite“ Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt, die den Jugendlichen dabei helfen sollen, einen bewussten Umgang mit ihrer Gesundheit und eine kritische Haltung gegenüber dem Rauchen zu entwickeln. Alle Informationen gibt es auch auf der Homepage www.feel-ok.at oder auch bei der Landesstelle Suchtprävention Kärnten unter der Telefonnummer 050 536 15112.

Einen eindringlichen Appell richtet die Gesundheitsreferentin nicht nur an Kärntens Jugend, sich bewusst zu werden, dass Rauchen keineswegs „cool“, sondern eine massive gesundheitliche Bedrohung ist. „Auch den werdenden Müttern möchte ich sehr ans Herz legen, speziell während der Schwangerschaft und Stillzeit dem Rauchen zu entsagen, denn ihr Baby raucht mit und könnte aufgrund der Tabakbelastung bereits vor der Geburt für das Leben negativ vorbelastet werden“, so Prettner.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/ Böhm