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KULTUR

„transformale“: Aufbruchsstimmung in Kärntens Kunst und Kultur

06.06.2013
LR Waldner: Hohe Zahl der Projekteinreichungen beweist, Vernetzung von Kunst und Kultur mit Tourismus war höchst an der Zeit und ist gelungen
Klagenfurt (LPD). Auf Initiative von Kultur- und Tourismuslandesrat Wolfgang Waldner wurde im April erstmals in einer Kooperation der Kärnten Werbung, der Kulturabteilung des Landes und Kulturschaffenden des Landes unter Einbeziehung kulturtouristischer Ziele ein spartenübergreifendes und flächendeckendes Festival ins Leben gerufen. „Das überregionale Ziel ist es, das Image von Kärnten als Kulturland stärker hervorzuheben und der überdurchschnittlich hohen Zahl an hervorragenden Kulturschaffenden Kärntens eine adäquate Plattform zu bieten, die Einheimische und Gäste zugleich überzeugt“, sagte heute, Donnerstag, Kulturlandesrat Wolfgang Waldner.
Die „transformale“ ist ein Festival in Kärnten, das abwechselnd mehrere Regionen, auch abseits von kulturellen Zentren, mit ortspezifischen zeitgenössischen Kunst- und Kulturprojekten bespielen wird. Bis vor kurzem lief die Ausschreibung. „Wir können auf Grund der vielen Einreichungen von einem echten Erfolg sprechen. Wir sind am richtigen Weg, der Kultur wieder ihren Stellenwert zu geben, das Image als Kulturland aufzubauen und buchbare Angebote für eine neue Zielgruppe für Kärntens Tourismus zu schaffen“, fasste Waldner zusammen.
109 Einzelpersonen oder Institutionen haben ihre Projekte für die transformale eingereicht. Ulli Sturm vom Kuratorenteam der transformale sieht in der zahlreichen Teilnahme eine Aufbruchsstimmung in der Kärntner Kulturszene. Es sei laut Sturm die höchste Beteiligung an einer Ausschreibung dieser Art in Kärnten bisher. „Das Potenzial ist da. Die Kunst- und Kulturschaffenden haben viele Jahre gedürstet“, so Sturm. Auf über 2.000 Seiten Papier seien in hoher Qualität Projekte beschrieben. „Auf Grund dessen, dass wir die transformale heuer als Pilotprojekt sehen, haben wir 31 Projekte ausgewählt, werden tatsächlich aber 15 umsetzen, weil auch die budgetären Mittel beschränkt sind“, beschreibt Thomas Hoke, Kurator der transformale. Diese 15 Projekte, Veranstaltungen, werden jedoch auf das ganze Bundesland aufgeteilt, um sämtliche Regionen im Land zu bewerben, zu stärken.
Christian Kresse, Geschäftsführer der Kärnten Werbung erklärt, dass es höchst an der Zeit gewesen sei, Kunst und Kultur mit dem Tourismus zu verknüpfen. Vor allem für die Kurzurlauber sei das Kulturangebot von großer Wichtigkeit. Daher werde es im Herbst auch einen touristischen Kommunikationsschwerpunkt mit Kultur und Kulinarik geben.
Die „transformale“ werde im Herbst präsentiert: „Der Pyramidenkogel als Leuchtturmprojekt sollte der Start für sie sein“, so Waldner.


Rückfragehinweis: Büro LR Waldner
Redaktion: Robitsch/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Waldner