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POLITIK

Landtag soll über Zukunft der Landestankstellen entscheiden

19.06.2013
LR Köfer: Zwischenbericht ergab Treibstoffschwund unter Toleranzgrenze
Der erste Zwischenbericht über die von ihm angeordnete Prüfung der Landestankstellen habe ergeben, dass der errechnete Treibstoffschwund – bei einem Gesamtvolumen von 100 Millionen Litern – bei ca. 450.000 Litern liege und nicht bei den kolportierten zwei Millionen Litern. Das teilte Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer gestern, Dienstag, nach der Regierungssitzung mit. Der Schwund belaufe sich damit auf deutlich weniger als ein Prozent und liege unter der Toleranzgrenze. Aus dem Bericht gehe ebenfalls deutlich hervor, dass ein Treibstoffdiebstahl ausgeschlossen werden könne, da jede Betankung elektronisch erfasst werde und somit ihre Spuren hinterlasse.

Derzeit wird laut Köfer noch die Endfassung des Sachverständigen abgewartet. Danach sollen die Ergebnisse dem Landtag vorgelegt werden, der eine Entscheidung über die Zukunft der Landestankstellen treffen solle.

Entspannt sieht Köfer die Vorgehensweise des Schutzverbandes, der verkündete, die Landestankstellen und somit das Land Kärnten wegen unlauterem Wettbewerb anzeigen zu wollen. „Die Landestankstellen sind seit 2011 aufgrund einer Aufforderung der Wirtschaftskammer deren Mitglied und bezahlen pünktlich die geforderten Umlagen“, stellte er klar.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Zajic/Böhm