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Nationalparkkuratorium und Nationalparkkomitee tagten

19.06.2013
LR Ragger: Für das Jahr 2013 stehen rund drei Millionen Euro zur Verfügung
Das neu konstituierte Nationalparkkuratorium unter dem Vorsitz von Nationalparkreferent LR Christian Ragger traf sich heute, Mittwoch, im BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz zur siebenten Sitzung, um über wesentliche Angelegenheiten des Schutzgebietes zu diskutieren und zu entscheiden.

„Die Themen der Sitzung waren der Tätigkeitsbericht und Rechnungsabschluss für das Rechnungsjahr 2012 sowie der Voranschlag 2014. Für das Jahr 2013 stehen dem Nationalpark Hohe Tauern rund drei Millionen Euro zur Verfügung", informierte Ragger. „Das Zulassen der natürlichen Entwicklung von Ökosystemen ist das oberste Ziel in der Kernzone, während dessen in der Außenzone die Erhaltung der Kulturlandschaft angestrebt wird", so der Nationalparkreferent.

„Zu den Standardaufgaben des Nationalparks zählen unter anderem die Betreuung unserer Wildtiermanagementflächen, die vielfältigen Besucher- und Schulprogramme die durch unsere Ranger durchgeführt werden, die Initiierung und Durchführung von wissenschaftlichen Vorhaben und die Abwicklung von Förderungsprojekten", erklärte Nationalparkdirektor Peter Rupitsch.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz mit seinen Seminar- und Ausstellungsprogrammen. Insgesamt werden im Jahr 2013 21 Fortbildungsveranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen (LandwirtInnen, JägerInnen, PädagogInnen) angeboten. „Der Nationalpark zum Anfassen - Spiel, Spaß und Abenteuer", lautet das Motto der diesjährigen Sonderausstellung.

Im Anschluss an die Kuratoriumssitzung fand die 37. Sitzung des neu konstituierten Nationalparkkomitees statt. Die Mitglieder haben 14 Förderungsprojekte in Höhe von 299.380 Euro beschlossen. Ein wichtiges Projekt ist die laufende Instandhaltung der Nationalparkinfrastruktur und der Wanderwege (600 km Wanderwege und 18 Lehrpfade). Die Besucherinformation und –lenkung in Kooperation mit den örtlichen Tourismusorganisationen sichern jährlich 15 Saisonarbeitsplätze in den sieben Nationalparkgemeinden.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Ragger