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POLITIK

LH Kaiser trifft Friauls neue Regionspräsidentin

21.06.2013
Erstes Arbeitsgespräch mit Debora Serracchiani in Triest kommenden Dienstag – Themenschwerpunkt: Euregio „senza confini"
Die zweite Auslandreise als Regierungschef führt Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser kommenden Dienstag, 25. Juni, nach Triest. In der oberitalienischen Hafenmetropole trifft sich Kaiser mit der neuen Regionspräsidentin von Friaul-Julisch Venetien, Debora Serracchiani. Im Mittelpunkt des Gespräches soll dabei die Euregio „senza confini" stehen.

„Dieses erste Treffen mit meiner Amtskollegin ist für beide Regionen zweifellos von Bedeutung. Kärnten, Friaul-Julisch Venetien aber auch der Veneto wollen die Zukunft gemeinsam entwickeln und ein kleines vitales Europa schaffen", teilte heute, Freitag, Kaiser mit . Ziel aller drei Regionen sollte es sein, die Zusammenarbeit in vielen Bereichen, wie Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur, Bildung, Tourismus, Zivilschutz, Kultur sowie Sozial- und Gesundheitswesen, gemeinsam voranzutreiben.

„Die Euregio 'senza confini' mit Friaul-Julisch Venetien und dem Veneto ist notwendig. Viele unserer Probleme sind im größer werdenden Europa nicht mehr auf lokaler, sondern auf internationaler Ebene zu lösen", so der Landeshauptmann. Explizit nannte er dabei den Baltisch-Adriatischen Korridor, die transeuropäischen Kommunikationsnetze und die Verbindungen mit den Nord-Adriatischen Häfen.

Alle drei Regionen seien sich der großen Bedeutung des grenzüberschreitenden Miteinanders bewusst und wollen künftig ihre Stärken bei Gemeinschaftsprojekten nutzen. Wir wollen gemeinsam und partnerschaftlich stärker werden und für gleiche Wettbewerbschancen kämpfen. Wir sind eine starke Einheit", betonte Kaiser.

Das Treffen mit Präsidentin Serracchiani findet um 16.15 Uhr im Regierungssitz auf der Piazza Unita d‘ Italia in Triest statt.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger