News

LOKAL

EU-Solidaritätsfonds hilft bei Hochwasserschäden in Lavamünd

26.06.2013
LR Waldner initiierte Antragsstellung beim Solidaritätsfonds der EU für Abgeltung der Hochwasserschäden in Lavamünd - 240.000 Euro genehmigt
9,6 Mio. Euro an Schäden richtete das Hochwasser im vorigen Jahr in Lavamünd an der öffentlichen Infrastruktur und im privaten Bereich an. Mit 3,6 Millionen Euro sind die Verwüstungen an öffentlichem Gut zu beziffern. Nicht alle Schäden waren durch Versicherungen abgedeckt. „Es hat sich nun eine Summe von 1,6 Mio. Euro heraus kristallisiert. Diese Schäden können nicht durch Versicherungen abgedeckt werden. Aber mit der Hilfe von Seite der EU gelingt uns das nun“, teilte heute, Mittwoch, LR Wolfgang Waldner mit.

Als damaliger EU-Referent hatte Waldner einen Antrag beim EU-Solidaritätsfonds in Brüssel formulieren lassen, um finanzielle Hilfe auch von dieser Ebene zu lukrieren. „Bund und Land haben ihren Beitrag mit rund 1,35 Mio. Euro geleistet, jetzt gibt es zusätzlich eine Finanzhilfe vom Solidaritätsfonds in Höhe von 240.000 Euro“, so Waldner. Damit werde das Gemeindebudget entlastet, da diese Unterstützung der Wiederherstellung der Infrastruktur diene. Die Summe werde laut Waldner in den nächsten Tagen direkt an die Marktgemeinde Lavamünd ausbezahlt.

Das Hochwasser im Herbst hat beispielsweise Pumpen und Geräte sowie Fahrzeuge der Feuerwehren auf Grund des mit transportieren Sandes und der Öl-Verklumpungen zerstört. Der Schaden wurde mit rund 270.000 Euro geschätzt. Der Spielplatz, die Uferpromenade, die Straßenbeleuchtung, aber auch das Rüsthaus und das Kulturhaus wurden zerstört.
Lavamünd musste alleine 450 Tonnen Sondermüll, der angeschwemmt wurde, entsorgen. Die Kosten beliefen sich auf 55.000 Euro. 735.000 Euro werden für den Bodenaustausch berechnet, der durch das ausgetretene Heizöl notwendig wurde.


Rückfragehinweis: Büro LR Waldner
Redaktion: Robitsch/ Zeitlinger