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WIRTSCHAFT

Land und Wirtschaftskammer unterstützen heimische Bauwirtschaft nach Alpine Bau-Pleite

26.06.2013
LHStv.in Schaunig: Schulterschluss zwischen Land und WK beim gestrigen Sonderbaugipfel - Verstärkte Investitionen in Bauwirtschaft und beratende Unterstützung für Zulieferer
Es sind vor allem die regionalen und kleinen Unternehmer in der Baubranche, die zukünftig verstärkt Unterstützung brauchen. Das gab Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig nach dem gestrigen Sonderbaugipfel, nach der Pleite der Alpine Bau GmbH, heute, Mittwoch, bekannt. „Wir werden alle Möglichkeiten ausnützen, um ein Maximum an Bundesmitteln für die Ankurbelung der Bauwirtschaft nach Kärnten zu bringen. Das von der Bundesregierung beschlossene Konjunkturpaket muss jetzt genutzt werden", bekräftigte Schaunig.

Als weitere Maßnahme werden seitens der Kärntner Sanierungsgesellschaft (KSG) allen Zulieferbetrieben der Alpine Bau umfangreiche Beratungsleistungen als Ergänzung zu den Maßnahmen der Wirtschaftskammer angeboten. „Gerade diese Klein- und Mittelbetriebe brauchen eine umfangreiche Beratung, um auch in schwierigen Zeiten nicht ins Trudeln zu kommen. Das Expertenwissen der KSG soll dafür genutzt werden", so Schaunig.

Aufgegriffen wurde auch die Forderung der Unternehmer, die Situation der Subunternehmen bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen zu berücksichtigen. Das Land werde alle Möglichkeiten des Bundesvergaberechts rechtskonform ausschöpfen, um die Stellung der Klein- und Mittelbetriebe zu stärken.

Die Finanzreferentin dankte der Wirtschaftskammer für ihre Initiative. „Eines ist allen klar. In dieser schwierigen Zeit ist ein Schulterschluss zwischen Politik und Sozialpartnern oberstes Gebot", so Schaunig.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/ Zeitlinger