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Ein Krankenhaus-Sommerfest mit Tradition

27.06.2013
LH Kaiser und LHStv.in Prettner besuchten Sommerfest der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum Klagenfurt. „Alles tun, um KABEG in ruhiges Gewässer zu steuern!“
Im Park der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum Klagenfurt ging heute, Mittwoch, das traditionelle Sommerfest über die Bühne. Primarius Herwig Oberlerchner konnte seitens des Regierungskollegiums Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner begrüßen.

„Dieses Sommerfest ist schon seit ein paar Jahren zu einem Fixtermin in meinem Kalender geworden. Zu sehen, wie das nach wie vor gängige Tabu psychischer Erkrankungen durch ein Fest des Miteinander weiter aufgebrochen wird, macht Mut für die Zukunft“, bedankte sich Kaiser beim Organisationsteam um Primarius Oberlerchner.

Sowohl Kaiser als auch Prettner nutzten die Gelegenheit, um mit Mitarbeitern und Gästen über die Zukunft der KABEG nach der Abberufung von Ines Manegold als Vorständin, zu reden. „Uns ist wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Vertrauen in die KABEG-Führung wieder gewinnen. Sie können sicher sein, dass wir alles tun, um Rahmenbedingungen zu schaffen, unter denen die KABEG mit seiner Mann- und Frauschaft in ruhige Gewässer steuern kann, damit auch die beste Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung in Kärnten gewährleistet ist“, so Kaiser und Prettner unisono.

Prettner lobte wie Kaiser auch die hervorragende Arbeit der Abteilung. „Für die Behandlung von psychischen Erkrankungen ist eine integrierte Versorgung nötig. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass die stationären, ambulanten und die Angebote der komplementären Bereiche laufend aufeinander abgestimmt werden und die einzelnen Institutionen in einem regen Austausch miteinander stehen“, betonte die Gesundheitsreferentin. Sich körperlich wohl fühlen, notwendige Betreuungsleistungen zu erhalten, an Aktivitäten teilnehmen können und soziale Kontakte pflegen, seien wesentliche Voraussetzungen, um die seelische Gesundheit aufrechtzuerhalten.

In der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, würden sich täglich rund um die Uhr interdisziplinäre Teams um die PatientInnen durch individuelle Betreuung und optimale Therapien kümmern. „Sie als MitarbeiterInnen leisten damit einen großen Beitrag für die Gleichstellung psychisch erkrankter Menschen mit anderen Erkrankten“, dankte Kaiser dem gesamten Team rund um Primarius Oberlerchner.

An dem Fest nahmen auch der medizinische Direktor Hartwig Pogatschnig, Betriebsdirektor Roland Peters und der Leiter des Pflegedienstes Bernhard Rauter teil.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LH Kaiser