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LH Kaiser: "Als Ironman wird man durch ganz Kärnten getragen"

27.06.2013
Sportreferent LH Kaiser bei Ironman-Pressekonferenz am Pyramidenkogel - Bevölkerung identifiziert sich mit dem Sportereignis
In der Skybox des neuen Aussichtturms auf dem Pyramidenkogel fand heute, Donnerstag, die offizielle Pressekonferenz für den 15. Ironman Austria statt. Seitens des Landes nahm Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser daran teil.

Der Landeshauptmann, selbst fünffacher Ironman-Finisher, beschrieb das einzigartige Ambiente dieser Sportgroßveranstaltung. "Als Teilnehmer wird man durch ganz Kärnten durchgetragen und man spürt auf der Schwimm-, Rad- und Laufstrecke die Identifizierung der Bevölkerung mit den Sportlern". Dass neben dem Sport auch der heimische Tourismus und die Wirtschaft profitieren, ist für Kaiser der zweite positive Aspekt des Ironman Austria. "Die Sportler und ihre Begleitung lassen viel Geld in Kärnten. Das ist zweifellos eine Win-Win- Situation". Die Wertschöpfung liegt bei rund sieben Millionen Euro.

Kaiser verhehlte auch nicht, dass alle fünf Ironman Finisher-Medaillen und eine Ehrenurkunde bei ihm im Wohnzimmer einen Ehrenplatz hätten. Das markanteste Erlebnis bei seinen fünf Starts für ihn war, dass er beim ersten Mal ohne Uhr den Wettbewerb in Angriff nahm. "Dadurch war der Druck nicht so groß", so der Sportreferent.

Für Christian Kresse, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, ist der Ironman unverzichtbar und die Sport-Leuchtturmveranstaltung schlechthin. "Die ganze Welt schaut dank der TV-Bilder und der Medienberichterstattung auf Kärnten", so Kresse. Er gab auch bekannt, dass die Ironman Radstrecke in das Radwegenetz Kärntens aufgenommen wurde.

Stefan Petschnig, einer der Gründer des Ironman Austria, gab bekannt, dass der Start am Sonntag in zwei Wellen erfolgen wird. "Um 6.45 Uhr starten die ersten 400 "Eisernen", darunter die Profis. Um sieben Uhr wird die zweite Welle auf die Reise geschickt. Petschnig ist über den neuen Turm am Pyramidenkogel mehr als erfreut. "Durch seine markante Bauweise wird er für die Schwimmer zur größten Orientierungsboje".

Thomas Dieckhoff, neuer CEO des Ironman Europe, hob die organisatorische Kompetenz und Charmeoffensive von Petschnig und seinem Partner Helge Lorenz hervor. Gleichzeitig bestätigte er, dass der Ironman Boom in Europa weiter anhalte und es 2013 eine Zunahme um 20 Prozent bei den Startern gebe.

Seitens der Sportler höre man nur Positives über das Sportevent. Ironman-Europameister und Vizeweltmeister Andreas Raelert versprach, am Sonntag acht Stunden Vollgas zu geben. "Das Starterfeld ist erlesen und die Strecken sind anspruchsvoll". Lokalmatadorin Eva Wutti fiebert ihrem ersten Start auf der Langdistanz entgegen. "Mein erster Marathon wird sicher eine mentale Sache werden", so die Vizeeuropameisterin 2011 des Ironman 70.3 in Wiesbaden. Behindertensportler Christian Troger aus Spittal freut sich auf seinen zweiten Start. "Der Ironman ist meine große Liebe, weil er in meiner Heimat über die Bühne geht."

Von der Stadt Klagenfurt nahmen Bürgermeister Christian Scheider und die Stadträte Jürgen Pfeiler und Herbert Taschek an der PK teil.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger 
Fotohinweis: LPD/ Hofmeister