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POLITIK

Raumangebote und Baustrukturen an Kärntens Schulen durch Schulbaufonds sichergestellt

28.06.2013
LHStv.in Schaunig: Vorhabenstand für 2013 sieht aktuell Förderungsbindungen in Höhe von rund 18,1 Millionen Euro vor – Für 2014 bereits 14,5 Millionen Euro „reserviert“
Die Aufgabe des Kärntner Schulbaufonds ist die Förderung der Bereitstellung und Sanierung von Schulgebäuden für Volks- und Sonderschulen, Haupt- und Polytechnische Schulen, Berufs- und Musikschulen. „Das Land stellt dafür im Zuge des Fonds für 2013 rund 18,1 Millionen Euro zur Verfügung“, erklärte heute, Freitag, die Vorsitzende des Kärntner Schulbaufonds, Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig. Auch für 2014 wurden 14,5 Millionen Euro zur Sanierung von Schulgebäuden sichergestellt.

„Unsere Schulkinder müssen sich wohlfühlen und da gehört es auch dazu, dass die Raumangebote und Baustrukturen passen“, weiß die Finanzreferentin. In einer Kooperation zwischen dem Kärntner Schulbaufonds und der Technischen Universität Wien/Zentrum für Informations- und Facility Management soll nun eine wissenschaftliche Untersuchung der Auswirkungen der verschiedenen Sanierungsstandards auf die Nutzer und das Individuum durchgeführt werden. Ziel des Projektes ist es, eine Evaluation darüber zu erhalten, welcher Sanierungsstandard welche Vorteile bringt. Diese Ergebnisse sollen dann in den neuen Planungsstandard (Bau- und Sanierungsprojekte) einfließen.

Das Projekt „Optimierte Unterrichtsräume“ wurde im Herbst 2012 mit der Untersuchung von drei Schulen gestartet. Dies sind die Neue Mittelschule (NMS) Velden, die NMS Gegendtal und die NMS St. Ändrä. Die technischen Messungen werden mit Schulschluss beendet und, für Herbst 2013 können erste Zwischenergebnis erwartet werden. Auch im nächsten Schuljahr sollen wieder drei Schulen, dieses Mal aus dem städtischen Bereich, untersucht werden. Voraussichtlich wird das Projekt Mitte 2014 abgeschlossen.

„Die Politik und die Gemeinden als Schulerhalter ziehen hier an einem Strang. Denn wir alle wissen, dass Investitionen in die Bildung wichtig für die Zukunft sind. Gerade in konjunkturschwachen Zeiten ist es wichtig, dass durch Sanierungen an den Schulen die Bauwirtschaft angekurbelt wird“, so Schaunig.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Böhm