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VERBUND und Nationalpark Hohe Tauern: Hand in Hand für den Klimaschutz

03.07.2013
LR Ragger: Erfolgreiches Bildungsprogramm VERBUND-Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern wird fortgesetzt und ausgeweitet
Seit nunmehr drei Jahren setzen VERBUND und der Nationalpark Hohe Tauern mit dem innovativen und kostenlosen Bildungsprogramm „VERBUND-Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern“ ein lebendiges Zeichen für den Klimaschutz. „Mehr als 5.500 Schülerinnen und Schüler haben seit Bestehen der Klimaschule am von der UNSECO ausgezeichneten Klima-Unterricht teilgenommen. Bis 2016 sollen weitere 10.000 Schülerinnen und Schüler in den Nationalpark-Bundesländern Kärnten, Salzburg und Tirol hinzukommen“, informierte Nationalparkreferent LR Christian Ragger heute, Mittwoch, beim Pressegespräch im Glocknerhaus vor dem Hintergrund der Pasterze, einem Indikator für den Klimawandel sowie einer Quelle für die Erzeugung von Strom aus Wasserkraft.

2010 wurde die mobile VERBUND-Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern ins Leben gerufen. Ziel ist es, junge Menschen in die Lage zu versetzen, die Auswirkungen ihres täglichen Handelns auf das Klima abzuschätzen. Das in der Klimaschule von Rangern des Nationalparks vermittelte Wissen wird erarbeitet, erforscht und entdeckt - den erhobenen Zeigefinger gibt es nicht. Für VERBUND-Generaldirektor Wolfgang Anzengruber ist das Projekt ein voller Erfolg, der zeige, „dass Partner mit früher unterschiedlichen Standpunkten heute ihre Kräfte für den Klimaschutz bündeln und gemeinsam ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen.“

Das kostenlose, viertägige Unterrichtsprogramm der mobilen Klimaschule stand in den vergangenen drei Jahren Schulklassen von der 4. bis zur 8. Schulstufe in Kärnten, Salzburg und Tirol zur Verfügung. Ab dem kommenden Schuljahr kann das Angebot zusätzlich von Klassen der 9. und 10. Schulstufe gebucht werden. „Die Verlängerung der Zusammenarbeit von VERBUND und Nationalpark Hohe Tauern macht es möglich, dass der Klimaunterricht auch künftig kostenlos angeboten werden kann.

Das Programm des Klima-Projektunterrichts findet auch international Anerkennung. Die UNESCO hat das Angebot mit dem Prädikat „Dekadenprojekt“ der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Erhebungen nach dem Projektunterricht zeigen, dass 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in ihre Familien tragen und zu Verhaltensänderungen beitragen – sei es bei der Zusammenstellung der Schuljause, der Wahl des Verkehrsmittels oder beim täglichen Einkauf.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/Böhm