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POLITIK

Kärnten startet grenzüberschreitenden Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit

03.07.2013
LH Kaiser plant Auslandspraktikumsplätze für Jugendliche - Projekt heute in Brüssel präsentiert
Mit seiner Vorstellung eines grenzüberschreitenden Projektes zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ließ Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Mittwoch, am Rande seiner Teilnahme an der Sitzung des Ausschusses der Regionen in Brüssel aufhorchen. Laut Kaiser sollen Österreich Italien, Slowenien und Kroatien in Zukunft jeweils Praktikumsplätze für Jugendliche im gegenseitigen Austausch anbieten. Zur Realisierung dieses europaweit einzigartigen Projektes will Kaiser eine entsprechende Arbeitsgruppe einrichten.

"Arbeitslosigkeit und Perspektivenlosigkeit bei Jugendlichen sind mitunter die größten Gefahren für den sozialen Frieden in Europa. Jeder jugendliche Arbeitslose ist einer zu viel", betonte Kaiser. Das Projekt der Auslandsferialpraktika ermögliche den Jugendlichen zudem, andere Sprachen und Kulturen kennenzulernen und fördere den Respekt und das Verständnis sowie die Bedeutung der Europäischen Union.

Weiters fordert Kaiser die Harmonisierung der Ausbildungssysteme in Europa. Österreich sei mit seiner dualen Ausbildung Vorbild für andere europäische Staaten. Das würde die im EU-Vergleich niedrigste Jugendarbeitslosigkeit beweisen.

"Wir müssen alles tun und auf überregionaler Ebene die Kräfte und Expertisen bündeln, um Jugendlichen die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben zu geben. Gerade angesichts der sich immer öfter in Gewalt äußernden Perspektivenlosigkeit der europäischen Jugend braucht es eine Politik, die durch zukunftsorientierende Maßnahmen das Vertrauen insbesondere der Jugend in die Demokratie und die EU stärkt", so Kaiser.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Böhm