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"Senza confini Zukunftsfonds" fördert grenzüberschreitende Ideen

05.07.2013
LH Kaiser bei Präsentation der Siegerprojekte im Villacher Atrio: Es gibt viel mehr Gemeinsames als Trennendes
Der „senza confini Zukunftsfonds“ wurde 2007 mit einer Dotierung von 100.000 Euro gegründet und fördert seither alle zwei Jahre länderübergreifende, nachhaltig wirkende Ideen und Projekte aus den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und Soziales. Im Villacher Atrio wurden heute, Freitag, im Beisein von Landeshauptmann Peter Kaiser die beiden Projekte „K 3 Kurzfilmfestival“ und „Das Kulturerbe unserer Nachbarn“ als Siegerprojekte präsentiert und mit je 10.000 Euro gefördert.

„Ich freue mich sehr, dass bei uns Mehrsprachigkeit und das Miteinander mehrerer Kulturen wirklich gelebt werden“, sagte der Landeshauptmann. Er berichtete, dass er bei seinem Brüsselbesuch gesehen habe, wie es theoretisch funktioniere, was heute hier schon praktiziert werde. „Es ist schön, zu sehen, wie wir im Miteinander mehr und mehr zusammenwachsen, was auch die beiden heutigen Siegerprojekte sehr deutlich unterstreichen. Es gibt viel mehr Gemeinsames als Trennendes“, so Kaiser.

„Diese Aktion ist etwas ganz Besonderes, sie ist gelebtes senza confini“, sagte Villachs Bürgermeister Helmut Manzenreiter. Marcus Wild von der Spar European Shopping Centers GmbH und Atrio-Centermanager Richard Oswald betonten, dass man mit dem „senza confini Zukunftsfonds“ nachhaltige Projekte fördern wolle. „Uns ist soziale Verantwortung sehr wichtig“, so Oswald.

Das „K 3 Kurzfilmfestival“, ursprünglich 2007 in Kärnten von Fritz Hock gegründet, hat sich mittlerweile über die Grenzen hinweg manifestiert und findet in Villach, Udine und Ljubljana statt. Das Projekt „Das Kulturerbe unserer Nachbarn“ soll durch verschiedene Aktivitäten die Zusammenarbeit von Kärnten, Slowenien und Friaul-Julisch Venetien im kulturellen Bereich beleben.

Unter den Anwesenden war auch der Bürgermeister von Kranjska Gora, Jure Žerjav. Es moderierte ORF-Lady Sonja Engl-Kleindienst. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Folkloregruppe Ljubljana und der Tamburizzagruppe St. Johann im Rosental. Die Auswahl förderwürdiger Projekte obliegt der ATRIO Geschäftsführung gemeinsam mit dem Kärntner Landeshauptmann und dem Villacher Bürgermeister. Projekte können von Privatpersonen, Unternehmen, Schulen, Vereinen und öffentlichen Institutionen eingereicht werden. Nächste Einreichfrist ist am 31. Dezember 2014, die Preisverleihung soll im Frühjahr 2015 erfolgen.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: LPD/ Daniel Raunig