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Erneuerbarer Energieschub durch Photovoltaik-Vorzeigeprojekt in St. Veit

11.07.2013
LR Holub: Energieschub durch Masterplan – Energiewende soll für alle unbürokratisch und leistbar werden
Eines der größten Photovoltaik-Kraftwerke Österreichs wächst weiter. Energiereferent LR Rolf Holub sah heute, Donnerstag, bei seinem Besuch der Baustelle in St. Veit ein Vorzeigeprojekt im Entstehen: „Photovoltaik hat in St. Veit unter Bürgermeister Gerhard Mock hohe Priorität und bereits schon Tradition. Mit dem Baubeginn des 2-MW-Kraftwerkes wird dieser vernünftige und nachhaltige Weg der Energieerzeugung konsequent weitergegangen“. Vor allem die Nutzung einer ehemaligen Mülldeponie lobte Holub als kreativen und zweckmäßigen Zugang.

Von der Planung, über die Geländevorbereitung und Herstellung der Solarpaneele bis hin zu den Installationen und der Montage seien in allen Arbeitsschritten Kärntner Unternehmen an dem Bauvorhaben in St. Veit beteiligt. Für Holub ein Paradebeispiel, wie sich Investitionen in alternative Energien gleich mehrfach rechnen: „Wir werden mit der Kärntner Energiewende die heimischen Wirtschaftskreisläufe und Unternehmen stärken und damit regionale Wertschöpfung erzielen“. So sehe es auch der kommende Energie-Masterplan für Kärnten vor.

Mit 3,5 MW im gesamten Gemeindegebiet verfüge St. Veit nun über beträchtliche Photovoltaik-Power. Doch dies sei nur der Beginn eines wahren alternativen Energieschubs für Kärnten, so Holub im Rahmen des heutigen Besuchs. Vor allem dezentrale und vergleichsmäßig kleine Photovoltaik-Anlagen sollen zukünftig mit dem Energie-Masterplan in den Vordergrund gerückt werden: „Wir arbeiten intensiv daran, Photovoltaik einfach, unbürokratisch und leistbar für jedes Zuhause zu machen. An der Energiewende sollen alle Kärntnerinnen und Kärntner teilnehmen können und ein Teil davon werden“, sagt Holub.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Brunner 
Fotohinweis: Büro LR Holub