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Seenbericht 2013: Kärntens Seen sind von erstklassiger Qualität

12.07.2013
LR Holub: 35 von 42 Seen erhielten die Note „Sehr gut“
Kärntens Seen sind in einem hervorragenden Zustand. Diesen Befund betonte heute, Freitag, Umweltlandesrat Rolf Holub im Rahmen einer Pressekonferenz am Wörthersee. Holub präsentierte, gemeinsam mit Dr. Roswitha Fresner und Mag. Thomas Friedl vom Kärntner Institut für Seenforschung, den „Kärntner Seen-Bericht 2013“, der rechtzeitig zum Beginn der Sommersaison vorgestellt wurde: „Kärntens Seen sind weiterhin erstklassig und einzigartig. Auch in diesem Jahr ist die sehr gute Wasserqualität der Kärntner Badeseen herauszustreichen. Badespaß für Groß und Klein ist somit garantiert“, freut sich Holub.

Von 42 untersuchten Seen erhielten 35 die Note „Sehr Gut“, fünf Seen ein „Gut“ und nur zwei Seen ein „Geeignet“. Insgesamt wurden 2012 111 Kontrolluntersuchungen durchgeführt und dabei 832 Wasserproben entnommen.

Der 27. Kärntner Seenbericht bescheinigt den Kärntner Seen im limnologischen Rückblick auf das Jahr 2012 eine wiederholt hohe Wasserqualität. So wurden 12 größere Kärntner Seen als ausgesprochen nährstoffarme Gewässer ausgezeichnet, weitere 17 Gewässer wiesen lediglich einen leicht erhöhten Nährstoffgehalt auf. Hervorzuheben sind die geringen Phosphorkonzentrationen, der geringe Schwebealgengehalt und das für den Besucher ins Auge fallende klare Wasser mit einer hohen Sichttiefe.
Geringe Nährstoffkonzentrationen, geringes Algenwachstum und daher eine sehr gute Lichtdurchlässigkeit wiesen vor allem die großen und tiefen Seen wie der Weißensee, der Millstätter See, der Klopeiner See, der Keutschacher See und der Faaker See auf. Die beste optische Qualität mit einer mittleren Sichttiefe von 9,3 m erreichte im Jahr 2012 der Weißensee. Der höchste Einzelwert wurde am Klopeiner See mit 11 m gemessen.

Auch einige kleinere und seichtere Seen z.B. Pressegger See, Ferlacher Badesee und St. Johanner Badesee zählten zu den nährstoffarmen, oligotrophen Seen mit ausgezeichneter Sichttiefe. Nur wenige kleine Seen wie der Flatschacher See, der Goggausee, der Hörzendorfer See und der Moosburger Mühlteich wiesen 2012 höhere Nährstoffkonzentrationen auf.

Auch die hygienischen Analysen zeigten ein entsprechend positives Bild: Im Jahr 2012 wurden insgesamt 76 Badestellen untersucht, lediglich an vier Seen wurden an einzelnen Terminen kurzfristige Grenzwertüberschreitungen festgestellt: „Kärntens Seen verfügen somit auch 2013 über eine einwandfreie Wasserqualität“, fasst Holub abschließend die positiven Befunde zusammen.

I N F O: Der Seenbericht 2013 ist im Internet unter www.kis.ktn.gv.at/seenbericht abrufbar und als Broschüre beim Kärntner Institut für Seenforschung erhältlich. Unter www.kis.ktn.gv.at/seen können allgemeine Informationen abgerufen werden. Infos zu Badestellen, deren Ausstattung und Lage sind unter www.kis.ktn.gv.at/seenerleben zu finden. Die Ergebnisse der hygienischen Analysen werden im Badewasserinformationssystem der Abteilung 5 (Kompetenzzentrum Gesundheit) zusammengefasst:

http://badis.gesundheit-kaernten.at


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/ Brunner
Fotohinweis: Büro LR Holub