News

POLITIK

Schwarzes Kreuz leistet wichtige Friedensarbeit

30.07.2013
LH Kaiser empfing Landesgeschäftsführer Ebner – „Vergangenheit verstehen, Zukunft gestalten“ als mögliches Leitmotto für Gedenkjahr 2014
Der Landesgeschäftsführer des Schwarzen Kreuzes und frühere Kärntner Militärkommandant, Generalmajor i.R. Gerd Ebner, stattete heute, Dienstag, Landeshauptmann Peter Kaiser einen Besuch ab. Ebner informierte über die Kriegsgräberfürsorge in Kärnten, Italien und Slowenien. Dem Landeshauptmann war es auch wichtig, sich über mögliche Aktivitäten rund um das Gedenkjahr 2014 auszutauschen, in dem sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal jährt. „Vergangenheit verstehen, Zukunft gestalten“ könnte dabei als eine Art Leitmotto dienen, so Kaiser.

Ebner erklärte, dass das Schwarze Kreuz allein in Kärnten rund 90 Kriegsgräberanlagen mit fast 17.000 Toten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg betreue. Die Landesgeschäftsstelle Kärnten betreibe zudem Kriegsgräberfürsorge im italienischen Kanaltal und in Slowenien, also im Bereich der Isonzo-Front des Ersten Weltkrieges. Hier würden 200.000 österreichische Kriegstote auf rund 50 Friedhöfen liegen. Bei den Arbeiten erfahre das Schwarze Kreuz Unterstützung durch das Österreichische Bundesheer, freiwillige Helfer aber auch durch Schulen wie die HTL Ferlach oder die Berufsschule Völkermarkt. Der Verein wird von Bund und Ländern finanziell unterstützt, zum größten Teil finanziert er sich über Spenden, vor allem aus der Allerheiligensammlung. Friedensarbeit ist ein Hauptanliegen des Schwarzen Kreuzes.

Infos unter www.osk.at


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD/ Konitsch