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Unterstützung für Kärntner Landwirtschaft

06.08.2013
LR Walder: Übereinkommen zur Landes-Kofinanzierung der Hilfe für dürregeschädigte Landwirte
Die Trockenheit der letzten Wochen hat massive Schäden in der Kärntner Landwirtschaft angerichtet. Sowohl im Ackerbau (Mais, Soja, Kürbis, Sonnenblumen), als auch im Grünland beim zweiten und dritten Schnitt. Die Wetterprognosen für die erste Augusthälfte sagen weiterhin extreme Hitze voraus, sodass sich nach Expertenmeinung die Situation weiter verschlimmern dürfte.

„Ich bin über das massive Ausmaß der diesjährigen Trockenperiode schockiert. In dieser Dimension konnte die Trockenheit nach dem schneereichen Winter und dem niederschlagsreichen Frühjahr nicht erwartet werden“, zeigt sich Landesrat Wolfgang Waldner betroffen.
Auf Drängen der Bundesländer und der Landwirtschaftskammern hat Bundesminister Nikolaus Berlakovich reagiert und Zahlungen aus dem Bundeskatastrophenfonds in Aussicht gestellt. Beim gestrigen von Agrarreferent einberufenen Dürregipfel in Klagenfurt konnte mit Landeshauptmann Peter Kaiser und Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig ein Übereinkommen zur Landes-Kofinanzierung getroffen werden.

„Mit diesem Übereinkommen kann das Programm für Kärnten gestartet werden“, so Waldner. Dieses beinhaltet Ankaufsbeihilfen für Futtermittel, Betriebsmittelkredite, Stundung von Agrar-Investitionskrediten sowie die Nutzungsfreigabe von Biodiversitätsflächen. 50 Prozent der Aufwendungen werden vom Land Kärnten finanziert, die zweite Hälfte steuert der Bund bei. Die Förderabwicklung übernimmt die Abteilung 10 (Kompetenzzentrum für Land- und Forstwirtschaft) beim Amt der Kärntner Landesregierung.


Rückfragehinweis: Büro LR Waldner
Redaktion: Nussbaumer/Brunner