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Tennissenioren kämpfen in Kärnten um Weltmeister-Titel

07.08.2013
LH Kaiser und LR Waldner hoben Bedeutung der ITF-Senioren-Tennis-WM für Kärnten im September hervor – Symbiose Sport, Urlaub und Kultur ist wichtig für Nachsaison
Kärnten bzw. Klagenfurt, Villach und Pörtschach sind vom 9. bis 22. September nach 1981 zum zweiten Mal Austragungsort der ITF Super Senior World Tennis-Championships. Im Rahmen einer Pressekonferenz, heute, Mittwoch, auf den Union-Tennisplätzen in Klagenfurt präsentierten Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Tourismusreferent LR Wolfgang Waldner gemeinsam mit ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb, KTV-Präsident Hugo Fürstler und Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider Fakten und Zahlen zur Weltmeisterschaft.

„Die Symbiose Sport, Urlaub ist für das Sport- und Tourismusland Kärnten gerade in der Nebensaison wichtig. Neben vielen sportlichen Attributen bietet Kärnten in den zwei Wochen auch das notwendige Drumherum für die ausgabenfreudigen Tennissenioren aus 48 Nationen", betonte der Landeshauptmann. Gleichzeitig dankte Kaiser dem Organisationsstab und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz. „Wenn auf 63 Tennisplätzen gespielt wird, ist das eine logistische Herausforderung". Gleichzeitig verwies der Sportreferent auf das achte ITF-Tennis-Future-Turnier in Pörtschach von 17. bis 25. August. „180 junge Spieler aus 22 Nationen kämpfen hier um den Sieg. Eine bessere Symbiose zwischen Jung und Alt kann es kaum geben", so Kaiser.

„Diese Senioren-WM in der Nebensaison ist wichtig für den Tourismus. Die Teilnehmer kommen aus einer kaufkräftigen Schicht und werden neben dem Sport vertraut mit den Schönheiten des Landes", sagte Waldner. Für Klagenfurt, Pörtschach und Villach bedeutet dies ein Plus von insgesamt etwa 13.250 Übernachtungen. In Klagenfurt belaufen sich die Nächtigungen auf ca 3.750, in Pörtschach auf ca. 6000 und in Villach auf ungefähr 3.500. Waldner erinnerte in seiner Funktion als Kulturreferent auch an die „Transformale". „Sie wäre auch für die Tennisspieler und ihre Begleitungen einen Besuch wert".

Leitgeb erklärte, dass der internationale Tennisverband ITF heuer sein 100jähriges Jubiläum feiere und Österreich als eines von 13 Gründungsmitgliedern mit der Austragung der Weltmeisterschaft betraut wurde. Der Präsident des Österreichischen Tennisverbandes dankte dem Land für die Unterstützung. „Auch wenn die Veranstaltung nicht mit einem ATP-Turnier vergleichbar ist. Die 1.200 Tennissenioren lernen Kärnten von seiner schönsten Seite kennen", so der ÖTV-Präsident. Leitgeb verwies auch auf Tennis-Urgestein Peter Pokorny. „Er ist das Markenzeichen unter den österreichischen Tennissenioren, ist Titelverteidiger in der Klasse 70+ und spielt jeden Tag noch zwei bis drei Stunden Tennis", betonte er.

KTV-Präsident Fürstler hob den zunehmenden Tennisboom in Kärnten hervor „An den Kärntner Tennis-Mannschaftsmeisterschaften nehmen heuer 914 Teams, um 40 Mannschaften mehr als im Vorjahr, mit 3.000 Spielern teil. Bei der U 18-Staatsmeisterschaft holte Kärnten drei von vier Goldmedaillen", nannte Fürstler Fakten und Zahlen.

Bürgermeister Scheider hob die gute Tennisinfrastruktur mit der neuen UNION-Tennisanlage an der Spitze sowie die touristische Bedeutung des Turniers hervor: „Eine WM hat Alleinstellungsmerkmal. Ich bin überzeugt, die Teilnehmer werden ihre Freizeit nützen um sich die Stadt und Sehenswürdigkeiten anzusehen."

Die WM, an ihr nehmen Spielerinnen und Spieler von 60 bis 85 Jahren teil, wird in zwei Abschnitten gespielt. Bei den World Team Championships in der ersten Woche treten in Klagenfurt 38 Teams (ca. 140 TeilnehmerInnen) und in Pörtschach 56 Teams (ca. 300 TeilnehmerInnen) an. In Villach haben 35 Teams genannt, das entspricht ca. 125 SpielerInnen. Dies bedeutet in etwa 565 TeilnehmerInnen für die erste Woche. Eine genaue Anzahl der TeilnehmerInnen an den Individual Championships in der zweiten Woche lässt sich noch nicht bestimmen, da der Nennungsschluss für diesen Bewerb erst mit Mitte August festgelegt ist. Es wird jedoch in etwa mit gleich vielen TeilnehmerInnen gerechnet wie in der ersten Woche. Der Eintritt zu allen Spielen ist gratis.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LR Waldner
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Gert Eggenberger