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5. eEducation Sommertagung in Klagenfurt

26.08.2013
LH Kaiser: Bildung muss Kompetenzen und wichtige Komponenten vermitteln – Bekenntnis zur Chancengleichheit und - gerechtigkeit
Die Initiative eEducation hat zum Ziel, die digitale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler im gesamten Schulsystem – von der Volksschule bis zur Universität – zu stärken. So steht die heute, Montag, beginnende 5. Sommertagung an der Alpen Adria Universität Klagenfurt unter dem Motto „Kein Kind ohne digitale Kompetenzen“. Ziel ist es, sich auszutauschen, zu vernetzen, voneinander zu lernen, zeitgemäße Didaktik zu diskutieren und weiterzuentwickeln sowie von Ideen und Impulsen der ausländischen Gäste zu profitieren. Veranstalter sind die beiden großen eLearning Netzwerke eLSA (eLearning im Schulalltag) und eLC (eLearning Cluster). 220 innovative Lehrerinnen und Lehrer nehmen teil, die Gastreferenten kommen aus Slowenien, Bayern, Schweiz, Ungarn, England und Finnland. Unter den zahlreichen interessierten Gästen war auch Bildungsreferent LH Peter Kaiser, der die Begrüßung vornahm.

„Erstmals sind in Kärnten sämtliche Bildungsagenden - von der frühkindlichen Erziehung, über das Pflichtschulwesen und die Höheren Schulen bis hin zur tertiären Ausbildung - in einem Referat gebündelt“, berichtete Kaiser. Das sei eine große Herausforderung, aber auch Chance. „Bildung soll alle Kompetenzen und wichtige Komponenten vermitteln. Das umfasst geistige, manuelle und soziale Intelligenz“, so der Landeshauptmann. Im Bereich der digitalen Kompetenzen sei es notwendig, dialektisch heranzugehen. „Die digitale Kompetenz darf nicht zu Lasten sozialer Kompetenz gehen“, forderte der Bildungsreferent.

Bildung und Ausbildung würden immer wichtiger und seien auch bedeutsame Bestandteile des Regierungsprogramms. „Dort haben wir Bildung als wesentlichen Punkt verankert und uns zur Chancengleichheit sowie –gerechtigkeit bekannt. Kein Kärntner Kind soll ohne Pflichtschulabschluss sein und kein Jugendlicher ohne abgeschlossene Berufsausbildung bzw. Abschluss einer berufsbildenden Schule“, betonte Kaiser. Der digitale Weg eröffne neue Möglichkeiten für die Zukunft und habe auch jetzt schon die Gegenwart bestimmt. „Die Entwicklung ist noch nicht abschätzbar, aber Neugier war, ist und wird immer eine Triebfeder bleiben“, sagte der Bildungsreferent und wünschte allen Teilnehmern der Sommertagung einen interessanten und abwechslungsreichen Aufenthalt in Kärnten.

In Vertretung von Uni-Rektor Oliver Vitouch stellte Univ.-Prof Konrad Krainer, Direktor des Universitätszentrums „School of Education“ an der Alpen Adria Universität Klagenfurt, die verschiedenen Bereiche der Klagenfurter Universität vor. „Wir sind erst am Beginn einer Entwicklung, deren Ende wir uns noch gar nicht vorstellen können“, sagte Univ.-Doz. Gabriele Khan, Vizerektorin der Pädagogischen Hochschule Kärnten. Helmut Stemmer vom Bundesministerium für Kunst und Kultur und „Vater“ des eLSA-Netzwerks überbrachte die Grüße und Wertschätzung von Bundesministerin Claudia Schmied und eröffnete die Tagung. Sehr interessiert zeigte sich auch Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: Konitsch