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Schwierige Situation in der Lieserschlucht

27.08.2013
LR Köfer ordnete Anbringung weiterer Steinschlagschutznetze an
Die schwierige Situation in der Ertlwand bereitet den Experten Kopf zerbrechen. Um die unberechenbaren Steinschläge unter Kontrolle zu bekommen, wird weiterhin die Sprengung der Ertlwand als beste Lösung angesehen. Landesrat Köfer schließt die favorisierte Tunnelvariante (Kosten ca. 40 Mio. Euro) zwar nicht aus, jedoch müssten hierfür dringend weitere finanzielle Mittel durch das Land zur Verfügung gestellt werden.

Köfer: „Wenn es uns gelingt, ein referatsübergreifendes Projekt mit zusätzlichen Bundesförderungen aufzustellen, würde ich ebenfalls die Tunnelvariante bevorzugen.“

Nach dem Unfall wurde die Lieserschlucht kurzzeitig gesperrt, um loses Gestein aus der Wand abzulösen. Die Straße wurde danach gesäubert und kurz danach für den Verkehr wieder freigegeben. Nun werden im betroffenen Abschnitt zusätzlich 30 Laufmeter Steinschlagschutznetze angebracht. Das ehrgeizige Ziel des Landesrates ist es, die gesamte Schlucht mit Schutznetzen auszustatten.

Grund für die unruhige Hangsituation könnte der lange Winter und extrem trockene Sommer gewesen sein, der einzelne Felsteile aus der Wand gelöst hat. Starke Regenfälle, wie in den letzten Tagen, können dazu führen, dass die Gesteinsbrocken ins Rutschen geraten.

„Die Gesetze der Natur sind unberechenbar, aber wir werden alles unternehmen um die Lieserschlucht noch sicherer zu machen“, so Köfer.


Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Zajic/Brunner