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Flextronics Althofen setzt weitere Zukunftsschritte

29.08.2013
Generalmanager Dörflinger empfing LH Kaiser zu Betriebsbesuch – „Ein Topunternehmen der Innovation und Ausbildung“
Flextronics Althofen wird am 17. September ein Innovationszentrum eröffnen. Es ist weltweit nach China und den USA das dritte Product Innovation Center (PIC). Generalmanager Erich Dörflinger empfing heute, Donnerstag, Landeshauptmann Peter Kaiser und informierte darüber sowie über den steilen Erfolgsweg von Flextronics, das 1970 als Philips Althofen begonnen hatte. Neue Unternehmen und neue Partner sollen über dieses Innovationszentrum generiert und neue Märkte erschlossen werden.

Kaiser nahm auch eine Betriebsbesichtigung vor und zeigte sich tief beeindruckt von diesem Vorzeigebetrieb. Durch seine hochentwickelten Technologien, das umfassende Know-how und den „Althofner Geist“ erlangte das Unternehmen unter Erich Dörflinger internationale Anerkennung. Zahlreiche Auszeichnungen erhielt es auch in letzter Zeit, unter anderem auch den Titel „Fabrik 2012 sowie den Logistik-Preis 2012.

In Althofen arbeiten 670 Beschäftigte, weltweit zählt Flextronics über 200.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen in Althofen macht einen Umsatz von 200 Mio. US-Dollar. Wie Dörflinger informierte, kommen zu den bisherigen Bereichen Automotive, Medical, Energy auch Aerospace und Defense hinzu. In den letzten drei Jahren sei über zehn Mio. Euro investiert worden. Übrigens: die erste Xbox (Spielkonsole von Microsoft) ist laut Dörflinger in Althofen produziert worden.

„Flextronics ist ein einmaliges Top-Unternehmen, ein Vorzeigebetrieb, der für die Region und für ganz Kärnten von größter Bedeutung ist“, sagte Kaiser. Forschung, Ausbildung, Innovation und Kundenorientierung würden hier optimal verbunden und gelebt, so Kaiser. „Hier zeigt sich, dass Investitionen in die Bildung und Ausbildung sich immer rechnen“.

Generalmanager Dörflinger bekennt sich zur Fortsetzung der fundierten Ausbildungen am eigenen Ausbildungszentrum. Der Landeshauptmann besuchte auch dieses und informierte sich genau darüber. Heuer werden wieder 76 Lehrlinge, davon 32 für Flextronics und die übrigen für Partnerfirmen, vom IT-Bereich über Metalltechnik, Elektrotechnik bis zum Bürokaufmann, ausgebildet. Kaiser sprach mit vielen Lehrlingen und dankte für das große Engagement in diesem Bereich. Er teilte mit, dass die Arbeitnehmerförderung auf das Niveau von 2009 angehoben werde, was die Lehrwerkstätten wieder finanziell besser unterstützen werde.

Neben der ständigen Aus- und Weiterbildung und der Förderung des Teamgeistes seien weiters die sozialen und ökologischen Standards, die das Unternehmen umgesetzt habe, beeindruckend, so Kaiser. Auch für die Gesundheitsvorsorge werde viel getan.

Flextronics unterstützt in Österreich ein breit gefächertes Kundenportfolio auf dem Automobil-, Kapitalausstattungs-, Cleantech-, Medizin- und Industriemarktsektor. Das Hauptaugenmerk wird auf die Bereitstellung von Low Volume/High Mix-Fertigungsdiensten und Support gelegt, wobei mit einer breiten Vielfalt von Kunden in Europa, aber auch mit mehreren internationalen Kunden zusammengearbeitet wird, wie beispielsweise mit Microsoft.

Die Fertigungskapazitäten in Österreich umfassen das Design von Elektronikhardware und -software, Leiterplattenmontage, Einführung neuer Produkte, Reinraum-Produktmontage, Box-Build- und elektromechanische Montage, usw.

Der Landeshauptmann wurde begleitet von LAbg. Günter Leikam, LAbg. Bgm. Klaus Köchl und Althofens Vizebgm. Ewald Obmann. Weitere Gesprächspartner seitens Flextronics waren Ausbildungsleiter Albert Klemen, Training-Manager Vizebgm. Martin Kulmer, Betriebsrat Wolfgang Schager, Ausbildner Hannes Moritz, Prokurist Siegfried Baumann.

Info: www.flextronics.com


Rückfragehinweis: Büro LH Peter Kaiser
Redaktion: Karl Brunner
Fotohinweis: LPD/ Dietmar Wajand