News

POLITIK

Alfred Altersberger neuer Landesschulinspektor für die Landwirtschaftlichen Fachschulen

29.08.2013
27 Jahre Schulwesen und zehn Jahre Landesschulinspektorin: Stefanie Grabuschnig wechselt in Ruhestand – Agrarlandesrat Waldner ernennt Alfred Altersberger als Nachfolger
„Die Landwirtschaftlichen Fachschulen sind höchst erfolgreich, zeichnen sich durch ihren besonders praxisnahen Unterricht aus und werden von Pädagogen getragen, die Wissen und Werte vermitteln“, fasst Agrarlandesrat Wolfgang Waldner zusammen. Kürzlich konnte er den neuen Landesschulinspektor (LSI) für die Landwirtschaftlichen Fachschulen, Alfred Altersberger, als Nachfolger von Stefanie Grabuschnig ernennen, die mit 1. September in den Ruhestand geht.

Grabuschnig hat die Funktion der Landesschulinspektorin seit 2003 ausgeübt, ihr persönlicher Einsatz hat sie laut Waldner ausgezeichnet. „Stefanie Grabuschnig war mit Herzblut bei der Sache, hat sich sehr verdient gemacht und hat die Entwicklung und Ausrichtung der landwirtschaftlichen Schulen wesentlich mitgestaltet“, so Waldner. Vor allem die Einführung der schulautonomen Lehrpläne sei ihr ein Anliegen gewesen.

Im Juli 2013 wurde auf Initiative des Agrarreferenten die nebenamtliche Tätigkeit des LSI ausgeschrieben, aus sieben Bewerberinnen und Bewerbern wurde nach einem Auswahlverfahren durch Experten der Bestgereihte, Alfred Altersberger, seinerzeit Lehrer an der LFS Stiegerhof, zum Nachfolger bestellt. Altersberger arbeitete bereits seit einigen Jahren in der landwirtschaftlichen Schulverwaltung mit, war in zahlreichen Arbeitsgruppen auf Bundesebene Vertreter Kärntens. „Alfred Altersberger geniest auch einen ausgezeichneten Ruf auf Bundesebene. Er war im letzten Jahr federführend mit der Ausarbeitung eines neuen Lehrerfinanzierungsmodells beschäftigt“, weist Waldner hin.

Als wichtigstes Vorhaben für die nächsten Jahre nennt Altersberger die Einführung eines kompetenzorientierten Unterrichtsmodells im landwirtschaftlichen Schulwesen. In Kärnten gibt es neun Landwirtschaftliche Fachschulen auf acht Standorten, die den Jugendlichen eine qualitativ hochwertige Ausbildung für den ländlichen Raum bieten.

Der Vorstand des Kompetenzzentrums Landwirtschaft in der Landesregierung, Gerhard Hoffer, weist hin, dass es sich beim LSI um eine nebenamtliche Tätigkeit handelt, die mit einer Zulage abgegolten wird. „Die Besetzung erfolgte im Sinne der Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit, Altersberger wird zusätzlich auch Aufgaben der landwirtschaftlichen Schulverwaltung machen und nicht nur Schulaufsichtsfunktion (=LSI) ausüben“, so Hoffer.


Rückfragehinweis: Büro LR Waldner
Redaktion: Robitsch/Böhm