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„Europa wohin?“ Experten diskutieren in Klagenfurt

29.08.2013
LH Kaiser bei Konferenz der „International Association of Elder Professionals“ an der Uni Klagenfurt
„Europa wohin?“ – dieser Frage gehen von heute, Donnerstag, bis Samstag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum und den Niederlanden nach. Es ist die erste Veranstaltung der „International Association of Elder Professionals - Zusammen in Europa e.V.“ (IAEP), in der sich großteils „außer Dienst“ stehende Entscheidungstragende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammengeschlossen haben. Organisator der Konferenz in Klagenfurt ist der Soziologe Paul Kellermann. Auch Landeshauptmann Peter Kaiser schaute vorbei.

Kaiser dankte den Mitgliedern der IAEP, die ihre Lebens- und Wissenschaftserfahrung einbringen und auf aktuelle Probleme projizieren würden: „Das ist ein Geschenk von Ihnen an die Gesellschaft.“ Durch ihren Beitrag könnten die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer Impulse geben für eine zielgerichtete Weiterentwicklung und gesellschaftliche Prosperität.

„Wir sind etwas anderes als ein Seniorenstudium“, meinte IAEP-Vorsitzender Bernd Bank. Bei IAEP gehe es nicht darum, ältere Menschen an ein Studium heranzuführen, sondern „wir wollen uns einmischen“. Menschliches Potential solle nicht vergeudet werden. „Wir wollen nicht besser wissen, aber wir wollen gehört werden. Wir wollen über Dinge reden, die uns am Herzen liegen“, fasste Bank zusammen.

Die IAEP wurde im Juni 2012 mit Sitz in Berlin gegründet. Ausgangspunkt war die Idee, auch nach formellem Abschluss der professionellen Berufslaufbahn, Fragen, Ideen, Einsichten und Erfahrungen zu aktuellen gesellschaftlichen Problemen einbringen zu wollen. An der Uni Klagenfurt begrüßt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Unirats-Vorsitzendem Robert Rebhahn. In Impulsreferaten und Diskussionen im Sinne eines „Gesprächs unter Mehreren“ sollen auf der Konferenz sechs Themenblöcke behandelt werden, nämlich zur Demokratie, zum Euro als Einheitswährung, zum nationalen Gedanken, zur Zukunft des Sozialstaates, zur globalen Geldgesellschaft und zu Modellen europäischer Universitäten.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Markus Böhm
Fotohinweis: LPD/ Marion Lobitzer