News

KULTUR

Transformale: Projekt mit Strahlkraft geht in Umsetzung

04.09.2013
Neue Kooperationskultur: Kunst, Kultur, Tourismus und Kulinarik wurden auf Initiative von LR Waldner vernetzt, Auftakt am 12. September am Pyramidenkogel
Als völlig neue Kooperationskultur bezeichnet LR Wolfgang Waldner die Transformale – ein Festival an 22 Standorten in ganz Kärnten, das am 12. September beginnt. „Wir sind ein Wagnis eingegangen, aber es ist uns gelungen, Kunst, Kultur, Tourismus und Kulinarik zu vernetzen. Wir haben Qualität und buchbare Produkte geschaffen“, so Waldner. Es sei aber auch gelungen, etwaige imaginäre Mauern zwischen Volkskultur und Hochkultur zu überwinden.

„Ich stelle jetzt eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten fest. Wir haben einen Imagegewinn für Kärnten nach Außen, die Trennung von Volks- und Hochkultur aufgehoben, um eine neue Plattform für die Kärntner Künstler aller Bereiche geschaffen. Am meisten liegt mir jedoch die Sensibilisierung der Kärntner Bevölkerung für die heimische Kunst und Kultur am Herzen“, fasst Waldner zusammen.

Der Auftakt für die Transformale findet am 12. September 2013 am Pyramidenkogel statt, inszeniert von Andreas Staudinger, der von einem „Kultur-Leuchtturm“ spricht und mit der Eröffnung der Trigonale „einleuchten und einkochen“ möchte. „Der Pyramidenkogel ist der spannendste Punkt im Herzen von Kärnten, eine künstlerische Akupunkturnadel und mit der Auftaktveranstaltung schaffen wir einen Appetit-Anreger“, so Staudinger.

Besucher haben freien Eintritt, sind aber aufgerufen, Taschen- oder Stirnleuchten mitzubringen, um zu diesem „einleuchten“ beizutragen.Auch die Kuratoren der Transformale, Ulli Sturm und Thomas Hoke, bestätigen, mit der Transformale eine Herausforderung angegangen zu sein. „Wir haben die Grenzen innerhalb der Kunst aufgehoben und daher ist die Sichtbarkeit von so großer Bedeutung“, so Sturm.

Für den Chef der Kärnten Werbung, Christian Kresse, ist die Transformale der erste Schritt des Tourismus gewesen, die Kunst und die Kultur anzusprechen. „Und wir haben es geschafft, einen Herbst-Reiseanlass zu kreieren und ich kann mit Stolz sagen, dass das Zusammenspiel von Wirtschaft und Tourismus funktioniert“, erklärt Kresse, der damit auch auf die Zukunft setzt. „Plumpes und Billiges wird keine Chance mehr haben, die Trends sind eindeutig. Kärnten setzt seinen Qualitätsweg fort“, sagt Kresse.

Info: www.transformale.at


Rückfragehinweis: Büro LR Waldner
Redaktion: Robitsch/Brunner