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Kärntner Menschenrechtspreis wurde höher dotiert

12.09.2013
LH Kaiser: Menschenrechtsarbeit soll höheren Stellenwert bekommen - Frist für Einreichungen bis 15. Oktober
In Würdigung besonders herausragender Leistungen für die Menschenrechtsarbeit mit Kärntenbezug wird auch dieses Jahr vom Land Kärnten der Kärntner Menschenrechtspreis vergeben. Wie Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Donnerstag, mitteilt, werden heuer 10.000 Euro dafür ausgeschüttet, bislang waren es 8.000 Euro. Damit solle der Stellenwert der Menschenrechtsarbeit noch stärker betont werden.

"Mit dem Preis sollen Menschen ausgezeichnet und ins öffentliche Rampenlicht gestellt werden, die mit ihrem Engagement einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung unserer solidarischen Gesellschaft leisten. Der Preis ist ein Signal dafür, dass Werte wie Hilfsbereitschaft, Respekt, Solidarität und wirkliche Nächstenliebe alle ethischen, sozialen oder politischen Hürden überwindet. Die Ausgezeichneten sind Vorbilder, die uns alle daran erinnern, dass sich die wahre Stärke einer modernen und starken Gesellschaft dadurch manifestiert, indem wir niemandem alleine lassen", so Kaiser.

Die Verleihung des Preises dient der Förderung der Menschenrechtsarbeit sowie der Stärkung des Menschenrechtsbewusstseins der Kärntner Bevölkerung. Der Preis soll Leistungen anerkennen, die Kärntnerinnen und Kärntner außerhalb des Bundeslandes im Dienste der Menschenrechte leisten, oder Menschenrechtsaktivitäten unterstützen, die in Kärnten umgesetzt werden. Die Initiative wurde erstmals auf Beschluss des Kärntner Landtages 1993 ins Leben gerufen. Wesentlich angeregt wurde der Preis damals vom derzeitigen Landeshauptmann Peter Kaiser.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine vierköpfige Fachjury. Begründete Vorschläge für die Verleihung des Kärntner Menschenrechtspreises können bis 15. Oktober eines jeden Jahres beim Amt der Kärntner Landesregierung eingebracht werden.

Vorschlagsberechtigt sind neben den Dienststellen des Bundes und des Landes die Gemeinden, Interessenvertretungen sowie natürliche oder juristische Personen oder sonstige Gemeinschaften. Voraussetzung für die Preisvergabe ist ein persönlicher oder ein sachlicher Bezug der Preisträgerin/des Preisträgers zu Kärnten. Die feierliche Preisvergabe findet jährlich aus Anlass des Tages der Menschenrechte im Dezember statt.

Die Jury für die Zuerkennung des Kärntner Menschenrechtspreises setzt sich aus vier Mitgliedern zusammen, wobei der Landeshauptmann jeweils ein Mitglied auf Grund eines Vorschlages von "Amnesty International Österreich", ein Mitglied auf Grund eines Vorschlages der "Kärntner Juristischen Gesellschaft", ein Mitglied auf Grund eines Vorschlages der "Kärntner Hochschulkonferenz" und ein Mitglied auf Grund eines Vorschlages der "Ökumenischen Kontaktkommission in Kärnten" beruft. Die Berufung wird auf die Dauer von zwei Jahren festgelegt.

Für die Einreichung werden die folgenden Angaben erbeten:

- Hinweise zur einreichenden Person/Institution: Name und Adresse
- Hinweise zur nominierten Person oder Organisation: Name und Adresse
- Kurzbeschreibung der Initiative bzw. der erbrachten Menschenrechtsarbeit
- Nachweis des Kärntenbezugs
- Begründung der Preiswürdigkeit

Allfällige Zusatzinformationen (detaillierte Biografien, Projektbeschreibungen etc.) können als Anlagen zum Nominierungsschreiben übermittelt werden.

Die Unterlagen für die Nominierung sind an folgende Adresse zu richten:

Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 1 (Kompetenzzentrum Landesamtsdirektion), Kennwort: Menschenrechtspreis, Arnulfplatz 1,9021 Klagenfurt am Wörthersee

Einsendeschluss ist der 15. Oktober des Jahres


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Karl Brunner