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Gemeinden Finkenstein, Arnoldstein und St. Jakob/Rosental als gemeinsame Klima- und Energiemodellregion

17.09.2013
Energiereferent LR Holub lobt grenzüberschreitende und regionale Zusammenarbeit in Energiefragen
Im Zuge der Auftaktpressekonferenz der Klimaenergie-Region „terra amicitiae - Dreiländereck“ betonte heute, Dienstag, Energiereferent Rolf Holub die Wichtigkeit gemeinsamer regionaler Zusammenarbeit im Energiebereich. Die Marktgemeinden Finkenstein, Arnoldstein sowie die Gemeinde St. Jakob im Rosental haben im Oktober 2012 beschlossen, sich gemeinsam als Klima- und Energiemodellregion zu bewerben. Dieser Bewerbung wurde von Seiten des Klimafonds bzw. des Lebensministeriums stattgegeben. Im Vordergrund steht nun die Erstellung eines Umsetzungsprojekts, das bis April 2014 abgeschlossen sein soll.

Der Fokus soll dabei vor allem auf einen nachhaltigen Umgang mit Energieressourcen gelegt werden. Sowohl der sorgsame Umgang als auch der richtige Einsatz von Energie in den Bereichen Raumwärme, Prozesswärme und Mobilität sind von zentraler Bedeutung. Energiesparprogramme für die Verwaltung, Steigerung der Energieeffizienz und Bewusstseinsarbeit für die Bevölkerung sind nur einige Arbeitsschwerpunkte des Projekts. Mit der Energiewende beschäftigen sich nun bereits sechs Kärntner Regionen intensiv. Neben der neuen Region „terra amicitiae – Dreiländereck“ sind dies das Lieser- und Maltatal, Spittal/Drau, Feldkirchen/Umgebung, Südkärnten und das Lavanttal. Man gehe Schritt für Schritt in die richtige Richtung, so Holub.

Im Beisein der Bürgermeister Walter Harnisch (Finkenstein), Erich Kessler (Arnoldstein) und Heinrich Kattnig (St. Jakob im Rosental) lobte Holub die Initiative und strich den Kärntner Energie-Masterplan hervor, der auch auf eine breite Zusammenarbeit von Expertinnen und Experten sowie Institutionen setzt. „Das Ziel einer Kärntner Energiewende und die damit verbundenen Herausforderungen in den einzelnen Bereichen können wir nur gemeinsam und mit einer intensiven Zusammenarbeit erreichen. Die Gemeinden und ihre Bürgermeister gehen mit der Umsetzung einer gemeinsamen Klima- und Energiemodellregion einen vorbildlichen Weg. Das Ziel einer weitgehenden Energieunabhängigkeit der Gemeinden deckt sich mit den Zielen des kärntenweiten Energie-Masterplans und hat meine vollste Unterstützung. Wir ziehen an einem Strang, um das Ziel der Energieunabhängigkeit zu erreichen“, so Holub.

Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Böhm