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Eine Halle für tolle Erlebnisse und Ergebnisse

Schlüsselübergabe; von li: Walter Simonitsch (ASKÖ), Bgm Manzenreiter, LH Kaiser, Dir.in Roswitha Errath 23.09.2013
LH Kaiser eröffnete neue Dreifach-Turnhalle in Villach St. Martin
Nutzten in der Vergangenheit schon rund 1.000 Sportlerinnen und Sportler pro Woche den alten Rundbau in St. Martin, soll nun die neu errichtete Dreifach-Turnhalle eine ganz neue Sport- und Infrastrukturqualität eröffnen und sowohl Spitzen- als auch Breitensportlern in Sachen Modernität und Ausstattung optimale Möglichkeiten bieten. Heute, Montag, wurde sie im Beisein von Sportreferent LH Peter Kaiser feierlich eröffnet. Die Segnung erfolgte durch Superintendent Manfred Sauer und Dechant Herbert Burgstaller.

„Das Lied ‚I am feeling good’ der außergewöhnlichen Schulband des St. Martiner Gymnasiums ist eine wirklich würdige Einleitung für diese Eröffnung“, sagte der Landeshauptmann. In der Regierungserklärung der neuen Landesregierung habe man ein wichtiges Ziel genannt, nämlich dem negativen Triple A - Arbeitslosigkeit, Armut, und Abwanderung - mit aller Kraft und gemeinsam entgegen zu treten. „Hier in Villach gibt es aber ein positives Triple I – Innovation, Internationalität und Investition – und als Landeshauptmann von Kärnten will ich diese positive Entwicklung auf das ganze Land übertragen“, betonte Kaiser.

Es sei notwendig jeden Cent so effektiv und effizient wie möglich einzusetzen. „Was ist also klüger als in Bildung und Sport zu investieren“, meinte der Landeshauptmann und lobte die Schulturnsporthalle als Vorbildwerk Villachs. Dass sich positive Sachen sehr schnell herumsprechen würden, habe Kaiser bei seinem jüngsten Brüsselbesuch bemerkt: „Die neue Internationale Schule in Villach war dort bereits bekannt.“

Besonders hervorgehoben hat Kaiser auch die Möglichkeit für Behindertensport in der Halle. „Jede und jeder hat das Recht, Sport auszuüben“, sagte der Sportreferent und verwies auch hier auf Villachs Vorbildwirkung. Sportstätten seien wichtig und unverzichtbar, betonte Kaiser und berichtete, dass er bereits in Verhandlungen mit dem Sportminister bezüglich Eissporthallen für Kärnten stehe. „Villach und Klagenfurt brauchen Hallen, sie könnten als Bundesleistungszentren herangezogen werden“, so Kaiser.

Als Zeichen der neuen Bescheidenheit und als Symbol, dass Stadt und Land sehr gut zusammenarbeiten, eröffnete der Landeshauptmann gemeinsam mit dem Villacher Bürgermeister die neue Halle. Die Schlüsselübergabe an Direktorin Roswitha Errath und ASKÖ Villach-Obmann Walter Simonitsch erfolgte per Mini-Helikopter.

Bürgermeister Helmut Manzenreiter betonte, dass der Schulstandort Villach in seiner Struktur derzeit fertig gestellt sei. „Die Stadt zeichnet sich durch besondere Leistungsfähigkeit aus und nur durch Firmen, Mitarbeiter und Menschen, die den Wirtschaftsstandort prägen, haben wir es zu dieser Leistungsfähigkeit gebracht“, so der Bürgermeister. Sein Stellvertreter und Baureferent Günther Albel berichtete über die Errichtung und lobte, dass es eine Bauzeitverkürzung von eineinhalb Monaten gegeben habe. „In knapp 420 Tagen wurde die Halle errichtet“, so der Vizebürgermeister.

Insgesamt acht Millionen Euro kostete das Projekt, 30 Prozent der Investition wurden von der Stadt, 70 Prozent vom Bund getragen. Auch die Betriebskosten werden so geteilt. Entworfen wurde der Bau vom Architekturbüro Dietger Wissounig. Die Halle ist wieder dreifach unterteilbar, die Tribüne ist für 600 Besucher konzipiert. Mit unterirdischem Tunnel verbunden fungiert sie auch wieder als Sporthalle des St. Martiner Gymnasiums. Mit neun Metern Höhe (die meisten Hallen sind nur sieben Meter hoch) ist die Halle wettkampftauglich. Es können alle großen Sportarten wie Badminton, Basketball, Faustball, Floorball, Hallenhockey, Judo, Handball, Rollhockey, Bogenschießen, Fechten, Volleyball (für den Schulsportbetrieb und internationale Veranstaltungen), Behindertensport (Tischtennis, Badminton, Basketball) betrieben werden.

Unter den vielen Ehrengästen waren Nationalratsabgeordnete Christine Muttonen, Landtagspräsident Reinhart Rohr und Landtagsabgeordnete Johanna Trodt-Limpl. Mit dabei auch Landesschulratspräsident Rudi Altersberger sowie viele Villacher Stadtpolitiker. Die Moderation übernahm „VSV-Eishockeystimme“ Joschi Peharz. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Schulband des St. Martiner Gymnasiums.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig 
Fotos: LPD/Monika Zore