News

LOKAL

autArK – Wohnen heißt zuhause sein

25.09.2013
LHStv.in Prettner bei Eröffnung der neuen integrativen Wohneinheiten in Villach/Auen
Mitten in Villach, im Ortsteil Auen, wurde Ende 2012 eine neue Wohnanlage fertiggestellt, in die 14 Menschen mit Beeinträchtigung Anfang des Jahres einziehen konnten. Heute, Mittwoch, fand die offizielle Eröffnungsfeier des integrativen Projektes von autArK im Beisein von Freundinnen und Freunden, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie Partnerinnen und Partnern statt. Auch Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner folgte der Einladung und hob den hohen Stellenwert derartiger Projekte lobend hervor. „Wie gelebte Integration auszusehen vermag, beweisen uns Projekte wie dieses, wo Menschen mit und ohne Beeinträchtigung in gutem nachbarschaftlichem Miteinander unter einem gemeinsamen Dach leben“, dankte Prettner den Verantwortlichen rund um Standortleiter Günter Pegutter und wünschte für die Zukunft alles Gute.

Die drei Wohngruppen für Menschen mit Beeinträchtigung befinden sich im Erdgeschoss des Hauses, während in den oberen zwei Stockwerken noch weitere Mieterinnen und Mieter leben. „Zehn Assistentinnen und Assistenten unterstützen die Bewohnerinnen und Bewohner im Alter von bis zu 50 Jahren, um unter anderem deren Selbstständigkeit und Individualität zu fördern und weiterzuentwickeln“, erklärte Pegutter bei einem Rundgang. Die Klientinnen und Klienten werden in der Vollzeitbetreuung rund um die Uhr in Belangen des alltäglichen Lebens unterstützt und können sich nach dem Leitbild von autArK im Wohnverbund ein eigenes Zuhause schaffen.

Die Zielgruppe sind Menschen mit Behinderung nach Vollendung der Schulpflicht und erwachsene Frauen und Männer mit einer körperlichen, seelischen und/oder geistigen Behinderung und/oder einer Sinnesbehinderung. Aber auch Menschen mit Lernbehinderung finden in der Wohneinheit ein neues Zuhause und professionelle Unterstützung. „Projekte wie die Wohneinheit hier in Villach/Auen zeigen uns, wie gute Integration für alle Seiten funktionieren kann und geben Hoffnung für die Zukunft, in der der integrative Gedanke einen immer zentraleren Stellenwert einnehmen soll“, so Prettner.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Böhm 
Fotohinweis: Büro LHStv.in Prettner