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"WissenSchafft Europa in Kärnten"

27.09.2013
EU-Referent LH Kaiser überreichte Stipendien und Urkunden an Studierende für ihre wissenschaftlichen EU-Arbeiten – Gut investierte Euros für das Wissen
Im Medienraum des Amtes der Kärntner Landesregierung fand heute, Freitag, die Verleihung von Stipendien sowie Anerkennungsurkunden an Studierende statt. Sie setzten sich im Rahmen des Wettbewerbes „Wissen schaf(F)t EUropa in Kärnten", er wurde vom Land Kärnten ausgeschrieben, in wissenschaftlichen Arbeiten mit EU-Themen, die einen Bezug zu Kärnten haben, auseinander. Die drei Stipendien und sechs Anerkennungsurkunden wurden von EU-Referent Landeshauptmann Peter Kaiser im Beisein des Rektors der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Oliver Vitouch, übergeben.

Der Landeshauptmann zeigte sich erfreut über das rege Interesse. „40 eingereichte Arbeiten - zwölf für Bachelorarbeiten, 16 für Master- bzw. Diplomarbeiten und zwölf für Dissertationen - sind Beweis dafür, dass man junge Kärntner Studierende für EU-Themen mit Kärnten- Bezug begeistern kann. Die Arbeiten werden uns weiterbegleiten, sowohl wissenschaftlich als auch gesellschaftlich, und die Stipendien sind gut investierte Euros für das Wissen", so Kaiser. Der Landeshauptmann gab auch bekannt, dass der Wettbewerb im nächsten Jahr seitens des Landes wieder unterstützt werde.

Als EU-Referent sei es ihm wichtig, dass mit den Arbeiten auch andere Studierende motiviert werden, sich mit Europa auseinanderzusetzen. Gleichzeitig dankt er seinem Vorgänger als EU-Referent, LR Wolfgang Waldner, für die Installierung des Wettbewerbes und Silvia Hrstic, Ansprechpartnerin des Kärntner Verbindungsbüros im Amt der Kärntner Landesregierung, für die Koordination.

Vom Landeshauptmann hervorgehoben wurde auch die Bedeutung des Kärntner EU-Verbindungsbüros in Brüssel. „Leiterin Martina Rattinger ist unsere Frau in Europa und das wichtigste Verbindungsglied Kärntens zur EU". Kaiser gab auch bekannt, dass die Europäische Territoriale Zusammenarbeit (ETZ) in der neuen Förderperiode 2014-2020 fortgesetzt werde. In der abgelaufenen (2007-2013) gab es für Projekte mit Italien neun Millionen Euro und mit Slowenien 18 Millionen Euro.

Die Laudatios für die Gewinner hielten Herta Maurer-Lausegger (Alpen Adria Universität Klagenfurt) für Eva-Maria Wutte-Kirchgatterer bzw. für Alexandra Horvath, Fachhochschul-Vizerektor Thomas Klinger, in Vertretung von FH-Rektor Dietmar Brodel Die Vizerektorin der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Univ. Doz. Gabriele Khan, skizzierte die Arbeit von Anna-Maria Hobel, die nicht bei der Preisverleihung vor Ort war. Alle drei hoben den guten, wissenschaftlichen Aufbau der Arbeiten hervor, der auch für das Land wichtige Erkenntnisse bringe. Einig waren sich auch alle drei, dass der Wettbewerb für Nachhaltigkeit sorge.

Die Ermittlung der Preisträger erfolgte durch eine vierköpfige Jury. Ihr gehörte neben den oben genannten Laudatoren auch die Leiterin des Kärntner EU-Verbindungsbüros in Brüssel, Martina Rattinger, an. Bewertungskriterien waren u.a. die Qualität der Arbeit, der Europa- Zusammenhang und der Kärnten-Bezug. Der Stipendiatszuschuss beträgt für die Bachelorarbeit 1.500 Euro, für die Master- bzw. Diplomarbeit 3.000 Euro und für die Dissertation 12.000 Euro.

I N F O: Die Gewinner:

Stipendium für Bakkalaureats-Arbeit:

 Alexandra Horvath (Stipendium 3 Monate á 500,Euro)
„Einfluss der Europäischen Förderkulisse auf den Bereich des Social Enterpreneurships in Kärnten"
 Roland Wolfgang Peball (Urkunde)
 Doris Posch (Urkunde)

Stipendium für Diplom-/Masterarbeit:

 Anna-Maria Hobel (Stipendium 6 Monate á 500,Euro)
“Success factor – Social capital of ethnic Groups: The Importance of the Carinthia-Slovenes and their social capital and social networks for the internationalization process of Austrian companies to Slovenia"
 Mag. (FH) Sabine Wieser (Urkunde)
 David Müller, BSc (Urkunde)

Stipendium für Dissertation:

 Mag. Eva-Maria Wutte-Kirchgatterer (Stipendium 12 Monate á 1.000,Euro)
„Wie kann grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit gelingen?"
 MMag. Daniel Wutti (Urkunde)
 Mag. Markus Sebestyen (Urkunde)


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/fritz-press