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POLITIK

Brustkrebs-Vorsorgeprogramm darf nicht weiter verzögert werden

01.10.2013
Gesundheitsreferentin LHStv.in Prettner: Kärnten dank gutem Gesprächsklima zwischen Politik, Ärzten und Sozialversicherung auf gutem Weg
Das angekündigte Brustkrebs-Früherkennungsprogramm wird nicht wie geplant mit Anfang Oktober umgesetzt. Keine weiteren Verzögerungen bei der Umsetzung des Brustkrebs-Vorsorgeprogramms mahnte heute, Dienstag, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner ein.

„Das Vorsorgeprogramm wird einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Früherkennungsrate von Brustkrebserkrankungen leisten und muss raschest möglich flächendeckend umgesetzt werden", forderte Prettner. Kärnten habe hier beispielhaft bewiesen, wie konstruktive Zusammenarbeit zwischen Ärztekammer, Sozialversicherung und Gesundheitspolitik funktionieren kann. Nach intensiven Verhandlungen konnte für Kärnten dank des konstruktiven Gesprächsklimas letztendlich eine Patientinnen-orientierte Lösung zwischen Ärztekammer, Sozialversicherung und Gesundheitspolitik erreicht werden.

„Gerade angesichts der steigenden Fallzahlen von Brustkrebserkrankungen kann ein umfassendes Vorsorgeprogramm nicht früh genug umgesetzt werden, denn hier geht es um gesunde Frauenjahre. Die Sicherheit der Patientinnen und die Gesundheitsvorsorge muss in dieser Frage für alle handelnden Stellen an erster Stelle stehen", forderte Prettner. Die Gesundheitsreferentin gab zudem bekannt, dass Kärntner Frauen mit Überweisungen von einem Hausarzt oder Gynäkologen auch weiterhin ungehinderten Zugang zur Mammografie haben, auch wenn das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm noch nicht termingemäß starten könne.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Schmied/Zeitlinger