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Bilateraler Geopark bringt Vorteile für Kärnten und Slowenien

01.10.2013
LH Kaiser überreichte bei Empfang im Spiegelsaal Zertifikate an alle Bürgermeister der umfassenden Gemeinden
Als besondere Auszeichnung von Seiten Kärntens für die langjährigen Bemühungen um den Geopark Karawanken-Karavanke bezeichnete heute, Dienstag, Landeshauptmann Peter Kaiser den Empfang im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung. Der Geopark sei regionalpolitisch und interregional von hoher Bedeutung und umfasse 13 Gemeinden, davon acht aus Österreich und fünf aus Slowenien. Für alle Bürgermeister dieser Gemeinden gab es Zertifikate vom Landeshauptmann.

„Die Zeichen und Entwicklungen der Zeit wurden richtig erkannt, sowohl Kärnten als auch Slowenien haben Vorteile durch diesen Park“, sagte Kaiser. Es sollen gemeinsame Kooperationen eingeleitet und bestehende intensiviert werden. Durch die Patronanz der Unesco sei die Sicherheit gewährleistet und auch Kontakte nach Brüssel seien schon geknüpft worden. „Der Geopark Karawanken-Karavanke hat ein Alleinstellungsmerkmal, zeichnet sich durch Nachhaltigkeit aus, ist grenzüberschreitend und bietet so gute Möglichkeiten zur interregionalen Zusammenarbeit, die auch seitens der EU entsprechend gefördert wird.“ Auch habe der Park noch sehr viel zeitliches Potential vor sich, sagte der Landeshauptmann und kündigte an, dass von Seiten des Landes diese wichtige Initiative der Regionalentwicklung, die nachhaltige Impulse setze, unterstützt werde.

Gerhard Visotschnig, Bürgermeister der Gemeinde Neuhaus, dankte als Sprecher aller Gemeinden, dem Landeshauptmann, dass er dieses zukunftsweisende Projekt unterstütze und mit diesem Empfang würdige. „Durch die Aufnahme in das Unesco-Geoparknetz sind wir nun weltweit vertreten und werden weltweit vermarktet“, sagte der Bürgermeister. Es sei eine bedeutungsvolle Auszeichnung und eine verantwortungsvolle Aufgabe. „Im Namen der ARGE Geopark Karawanken-Karavanke danke ich allen Verantwortlichen für ihre Bemühungen“, so Visotschnig.

Der Geopark Karawanken-Karavanke umfasst 13 Gemeinden, davon acht aus Österreich (Bleiburg/Pliberk, Eisenkappel-Vellach/Železna Kapla-Bela, Feistritz ob Bleiburg/Bistrica nad Pliberkom, Gallizien, Globasnitz/Globasnica, Neuhaus, Sittersdorf, Zell/Sele) und fünf aus Slowenien (Črna na Koroškem, Dravograd, Mežica, Prevalje, Ravne na Koroškem). Er ist ein geologisch außergewöhnlich reichhaltiges Gebiet und wird durch die aktuelle Unesco-Auszeichnung weiter aufgewertet. Durch gemeinsame attraktive Pakete und Angebote für den Tourismus und für Schulen sollen die geologischen aber auch natur- und kulturräumlichen Besonderheiten der heimischen Bevölkerung und Touristen nähergebracht werden. Europaweit ist es der dritte bilaterale Geopark, österreichweit gibt es drei Geoparks, in Kärnten zwei. Durch die Mitgliedschaft im UNESCO-Netzwerk müssen Aktivitäten wie beispielsweise die Buchbarkeit touristischer Pakete, die Einbettung in Schulprogramme oder eigenverantwortliche Struktur und Leitung regelmäßig belegt werden.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotohinweis: LPD/ Peter Just