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Welttierschutztag im Zeichen von „Ehrfurcht vor dem Leben“

04.10.2013
LR Ragger: Erhöhung des Budgets für Tierheime nötig – Verschärfung von Strafen gefordert
Geht es nach dem Kärntner Tierschutzreferenten Landesrat Christian Ragger soll der heutige Welttierschutztag im Zeichen von „Ehrfurcht vor dem Leben“ stehen. Das Prinzip von Albert Schweitzer sollte in allen Lebensbereichen gelten. „Es ist mir wichtig, dass der Tierschutz einen großen und wichtigen Stellenwert in unserer Gesellschaft einnimmt. Viel zu oft liest man Horrormeldungen von Tierquälern quer durch das Land“, gibt Ragger zu bedenken.

Es sei erfreulich, dass der Tierschutz in Kärnten auf einer breiten Basis stehe. „Es gilt jetzt Detailfragen, wie die Erfüllung der Forderung nach bleifreier Jagdmunition oder eine nachhaltige Finanzierung der Tierheime zu klären“, merkt Ragger an. Bei Letzterem sei es besonders wichtig, dass das Budget für Tierschutz aufgestockt wird. „Leider stehen hier nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung, was eine ordentliche Arbeit im Sinne der Kärntner Tierschützerinnen und Tierschützer zunehmend erschwert“, gibt der Tierschutzreferent zu bedenken.

Auch im Bereich der Strafen für Tierquäler sowie den Verwaltungsstrafen für nicht sachgemäße Tiertransporte herrsche dringender Handlungsbedarf. In beiden Fällen seien die Strafen zu gering. „Hier müssen die Gesetze verschärft, und damit die Wertigkeit des Lebens mehr herausgestrichen werden“, so Ragger. Es gehe darum, das Zusammenleben von Mensch und Tier so konfliktfrei wie möglich zu halten und dem Lebewesen an sich den nötigen Respekt zu zollen.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Reiter/LPD