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POLITIK

LED-Straßenbeleuchtung als Lichtquelle der Zukunft

09.10.2013
LR Holub beim kommunalen Straßenbeleuchtungs-Kongress – Land fördert Gemeinden bei Umstellung auf LED-Beleuchtung mit maximal 20 Prozent der Investitionskosten
Rund 80.000 Straßenlaternen sind derzeit in ganz Kärnten in Betrieb und benötigen mehr als 15 Millionen kWh Strom pro Jahr. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von ca. 4.300 Drei-Personen-Haushalten. Energiereferent LR Rolf Holub will daher mit alternativen Methoden der Straßenbeleuchtung mögliches Verbesserungspotenzial in Sachen Energieeffizienz ausloten. Er begrüßt eine Umstellung durch die Kärntner Gemeinden auf LED-Straßenbeleuchtung und weist auf die entsprechende Förderungen des Landes hin: „Für die Umstellung der kommunalen Straßenbeleuchtung wird die Bundesförderung durch eine Förderung auf Landesebene unterstützt. Maximal 20 Prozent der Investitionskosten werden durch die Förderung abgedeckt.“

Bei der von „energie:bewusst Kärnten“ organisierten Veranstaltung „LED-Straßenbeleuchtung – Mehr Licht, geringere Kosten?“ setzten sich heute, Mittwoch, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Klagenfurt mit der Frage der LED-Technologie als Lichtquelle der Zukunft auseinander. Zahlreiche Expertinnen und Experten berichteten über das A und O einer effektiven und energiesparenden Straßenbeleuchtung und über Vor- und Nachteile von LEDs. Die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter erfuhren somit aus erster Hand von Herausforderungen, Anforderungen und Best-Practice-Beispielen. Durch den Einsatz von LED-Systemen kann ein wesentlicher Beitrag zur Reduzierung des Stromverbrauchs geleistet werden.

Holub betonte bei der Veranstaltungseröffnung den hohen Wert von energieeffizienten Gemeinden für das Land Kärnten: „Energieeffizienz ist ein wesentliches Ziel unseres Energie-Masterplans. Daher bin ich stolz auf jede Gemeinde, die sich der Herausforderung des Energiesparens stellt. Eine hohe Energieeffizienz ist nicht nur ein wertvoller Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz, sondern hat auch direkte Folgen für die Gemeindekassa. Einfach gesagt: Mit klugen und nachhaltigen Energiesparmaßnahmen bleibt am Ende des Monats mehr in der Geldbörse übrig – sowohl für private Haushalte als auch für Gemeinden als öffentliche Hand.“


Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Böhm