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Landeswappen für Finkensteiner Nudelfabrik

16.10.2013
LH Kaiser verlieh Kärntner Landeswappen – Handarbeit nach altem Familienrezept als Unternehmensstärke
Die Firma „Finkensteiner Teigwaren" sei ein wichtiger Arbeitgeber, der zur Stärkung der heimischen Wirtschaft beitrage und die Kärntner Bauern durch das Beziehen von Rohwaren unterstütze. Das sagte heute, Mittwoch, Landeshauptmann Peter Kaiser bei der Verleihung des Kärntner Landeswappens am Standort der Nudelfabrik in Müllnern in der Marktgemeinde Finkenstein.

„Familie und Firma arbeiten seit mittlerweile 131 Jahren in ein und dieselbe Richtung, aber mit einer Vielfalt und großartigen Weiterentwicklung", so der Landeshauptmann. Er habe selten eine Familie mit so tollem Zusammenhalt kennen gelernt und es sei auch sehr bemerkenswert, dass Vertrauen von Generation an Generation und besonders an die Jugend weitergegeben werde. „Besonders gefällt mir aber neben dem Familienkonzept, dass großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird“, betonte Kaiser. So gebe es ein eigenes Wasserwerk und sämtliche Lieferanten würden aus der Region kommen. „Hier wird Nachhaltigkeit verkörpert und gelebt", betonte der Landeshauptmann. Anlässlich des 130-jährigen Bestehens werde die Nudelfabrik „Finkensteiner Teigwaren“ mit der Verleihung des Kärntner Landeswappens als besondere Auszeichnung durch das Land gewürdigt, so Kaiser. „Ich übergebe dieses Landeswappen in eure Hände, mit der Bitte, euch des Wappens würdig zu erweisen. Herzlichen Glückwunsch im Namen des Landes."

Seitens der Marktgemeinde Finkenstein gratulierten Bürgermeister Walter Harnisch und Bundesrat Christian Poglitsch. Von der Wirtschaftskammer gab es eine Ehrenurkunde, die von Bezirksstellenobmann Bernhard Plasounig überreicht wurde. Die Inhaber Katharina Gregori-Salbrechter und ihr Mann Peter bedankten sich beim Land Kärnten und der Marktgemeinde Finkenstein, ganz besonders aber bei den Eltern Sigrid und Lenz Gregori sowie bei den motivierten Mitarbeitern.

Die Finkensteiner Teigwarenfabrik wurde im Jahre 1882 von Guiseppe Gregori gegründet und auch durch die schwierige Zeit des Ersten Weltkrieges weitergeführt. Die Blütezeit der Nudelfabrik war in der Zeit von 1920 bis 1940, in der bis zu 68 Mitarbeiter beschäftigt waren. Katharina Gregori Salbrechter übernahm 2013 in der fünften Generation die Leitung des Unternehmens mit dem Ziel, die Firma neu zu positionieren: Neueste Technik ermöglicht die Herstellung von Spezialteigwaren und eine prompte Erledigung von Sonderbestellungen. Täglich verlassen mehr als 50 verschiedene Produkte die Fertigungshallen. Viele Produkte werden von acht gut geschulten Mitarbeitern in Handarbeit nach altem Familienrezept hergestellt. Neben Produktion und Handwerk zählen die Ausbildung und eine gute Berufsvorbereitung für die Bediensteten zu den Stärken des Unternehmens.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Fotos: LPD/fritzpress