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10 Jahr-Jubiläum der autArk-Berufsausbildung

25.10.2013
LH Kaiser dankte für wertvolles gesellschaftspolitisches Engagement – Bislang 1.300 Jugendlichen unterstützt
Der Kärntner Sozialdienstleister autArK hat sich mit Engagement und Leidenschaft dem Auftrag verschrieben, Menschen mit Benachteiligung und Behinderung auf ihrem Weg zur größtmöglichen Eigenständigkeit zu begleiten. Ein zentrales Aufgabenfeld von autArk ist die integrative Berufsausbildung. Vor zehn Jahren wurde mit der Berufsausbildungsassistenz begonnen.

Heute, Freitag wurde „10 Jahre integrative Berufsausbildung“ mit einem Festakt im Casineum Velden gefeiert. Andreas Jesse, Initiator und Chef von autArk sowie die Leiterin der integrativen Berufsausbildung, Gertrud Tschuk, hießen auch Landeshauptmann Peter Kaiser an der Spitze vieler Gäste herzlich willkommen. In den zehn Jahren wurden über 1.300 Jugendliche begleitet und ihnen eine berufliche Ausbildung ermöglicht.

Der Landeshauptmann gratulierte und wies auf den wesentlichen Schritt zur Gründung hin, als es damals galt, diese tiefergehende Form der Ausbildung und Integration durch viel Bewusstseinsbildung seitens der Politik und Sozialpartner einzuführen. „Wir brauchen solche Menschen und solches Engagement für eine solidarische Gesellschaft“, dankte Kaiser namens des Landes allen Verantwortlichen und Partnern. Er überreichte der zuständigen Fachbereichsleiterin Gertrud Tschuk einen Blumenstrauß.

Das Regierungsprogramm der Koalitionsregierung bekenne sich ausdrücklich dazu, dass es keinen Schüler ohne Pflichtschulabschluss und keinen Jugendlichen ohne abgeschlossene Berufsausbildung oder adäquate Schulbildung geben dürfe. autArk leiste wertvolle gesellschaftspolitische Arbeit, die positiven Ergebnisse und die hohe Vermittlungsquote von Lehrlingen zeigten auch, dass dies auch ökonomisch richtig und sinnvoll sei. Es brauche konkrete Utopien und über das Normale hinausgehende Ziele, so der Landeshauptmann.

autArk-Geschäftsführer Jesse dankte allen Partner und Institutionen, wie AMS, Wirtschaftskammer, Bundessozialamt, Landesschulrat. Er bekräftigte das doppelte Motto der Jubiläumsveranstaltung „Eine solide Basis für die Zukunft“ sowie „Gemeinsam bauen wir an der Karriereleiter“. autArk begleite jährlich an die 700 Jugendliche sowie 450 erwachsene Menschen mit Behinderung. Die Angebote orientieren sich an der Vision, „es ist normal, verschieden zu sein“. Die Dienstleistungen umfassen neben dem Netzwerk Berufliche Assistenz (NEBA), Arbeits-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote sowie individuelle Wohnkonzepte. Kärntenweit arbeiten 290 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 24 Standorten.

Gertrud Tschuk sagte, sie sei stolz auf die Lehrlinge, die positiv abschließen können. Die Akzeptanz in der Gesellschaft sollte größer werden, lautete ihr Wunsch.

Gratulationen und Statements zur integrativen Berufsausbildung bzw. zu autArk gab es noch von Jakob Hudelist, Geschäftsstellenleiter des Bundessozialamtes Kärnten, Landesschulinspektor Herbert Torta, Benno Tosoni (Wirtschaftskammer Kärnten) und Werner Mlekusch (AMS Kärnten). Geschäftsführer Norbert Lauritsch (Flowservice) gab ein Impulsreferat.

Durch das Programm führte der Therapeut Karl Isak, der seine große Wertschätzung gegenüber autArk zum Ausdruck brachte. Auch ein kurzer Film aus der Praxis der Berufsausbildung wurde präsentiert. Unter den vielen Gästen waren Maria Hoppe (stellvertretend für LR Rolf Holub), LAbg. Markus Malle, Helmut Krainer (Arbeiterkammer), Casinodirektor Othmar Resch, Hannes Markowitz (Casino Marketing).

Info:www.autark.co.at www.autarkademie.at


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Karl Brunner
Fotohinweis: LPD/Just