News

LOKAL

Keine Gentechnik im Kärntner Saatgut

31.10.2013
LR Waldner: Überprüfung von Saatgut sowie Feldmonitoring belegt, dass Kärntens Mais- uns Sojabohnensaatgut frei von Gentechnik ist.
Das Kärntner Gentechnikvorsorgegesetz ist seit dem Jahr 2005 in Kraft und war bei seiner Einführung EU-weit ein Meilenstein. Mit dem Gesetz wurde Vorsorge getroffen, um landwirtschaftliche Kulturflächen frei von gentechnischem Anbau zu halten. „Das Gesetz sieht auch ein strenges Monitoring durch die Agrarabteilung vor. Durchgeführt wurden die Überprüfungen heuer durch die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Das Ergebnis ist eindeutig: Kärnten ist frei von gentechnischem Anbau“, berichtete heute, Donnerstag, Agrarlandesrat Wolfgang Waldner.

Schon im Frühjahr, vor der Aussaat, wurde bei Kärntner Saatguthändlern das Saatgut von 27 Mais- und Sojabohnensaatgut-Partien überprüft. Im Zuge der Herbsternte ist die AGES nach einem eigenen Probe-Nahmeplan auf den Feldern vorgegangen und hat Flächen in den Mais-Hauptproduktionsgebieten, im Klagenfurter Becken, in den Bezirken Wolfsberg, Völkermarkt und Villach Land durchgeführt. Dabei wurden Maiskolben im Labor spezifischen Tests unterzogen.
„Auch das Feldmonitoring hat Kärnten bestanden. Bei keiner Probe wurden gentechnische Verunreinigungen festgestellt“, weist Waldner hin. Die Kärntner Saatguthändler und die Landwirte würden laut Waldner das Gentechnikvorsorgegesetz in vollen Zügen einhalten.

Der Standort Kärnten sei als GVO-freie Saatgutproduktion mit sehr hoher Sicherheit international anerkannt und zeichne sich als gentechnikfreies Anbaugebiet aus. „Unser Gesetz trägt im wahrsten Sinne des Wortes Früchte“, so Waldner.

Würde gentechnisch verunreinigtes Saatgut oder verunreinigter Mais oder GVO-Soja auf den Feldern entdeckt, würden Saatgut oder Frucht vernichtet. Zudem sieht das Gesetz Geld-Strafen bis 30.000 Euro vor.


Rückfragehinweis: Büro LR Waldner
Redaktion: Robitsch/Brunner