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Förderprogramm für Kärntner Gemeinden wird stark angenommen

06.11.2013
LHStv.in Schaunig: 11 Mio. Euro jährlich für kommunale Bauoffensive
Zur Belebung der Wirtschaft und insbesondere des Arbeitsmarktes wurde im Juni dieses Jahres das Förderprogramm „Kommunale Bauoffensive“ (KBO) ins Leben gerufen. 11 Millionen jährlich werden seit Frühjahr 2013 zur Verfügung gestellt. „Die begrüßenswerte Forderung der Arbeiterkammer um eine Sonderfinanzierung für Infrastruktur in den Gemeinden ist bereits realisiert“, stellt LHStv.in Dr.in Gaby Schaunig fest.

Da sich die KBO seit ihrem kurzen Bestehen als geeignetes Instrumentarium zur Ankurbelung der Wirtschaft und zur Belebung des Arbeitsmarktes erwiesen hat, wurden von der Gemeindereferentin und LR Wolfgang Waldner für das Jahr 2013 insgesamt 11 Mio. Euro an Förderungen für die Kärntner Gemeinden zur Verfügung gestellt.

Wobei Förderbindungen von rd. 4 Mio. Euro auf den Bereich Hochbau und rd. 7 Mio. Euro auf den Bereich Tiefbau entfallen. Insgesamt 182 Projekten, welche sich größtenteils in der Umsetzungsphase befinden, wurden im Rahmen der KBO eingereicht (64 Projekte im Hochbau- und 118 Projekte im Tiefbaubereich).

Bei einer Förderquote von 25 Prozent wird damit ein Mindestinvestitionsvolumen in der Höhe von 44 Mio. Euro ausgelöst. Auch 2014 bis 2018 wird diese Förderschiene fortgesetzt. Davon ausgehend, dass in der Bauwirtschaft mit einem Investitionsvolumen von rd. brutto 80.000 Euro eine Person ganzjährig beschäftigt werden kann, können mit dem ausgelösten Investitionsvolumen ca. 550 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft abgesichert werden.

Unter Zugrundelegung eines Beschäftigungsmultiplikators von 2,48 (1 Arbeitsplatz in der Bauwirtschaft hängt mit 2,48 Arbeitsplätzen in der Gesamtwirtschaft inkl. der Baubranche selbst zusammen) können demzufolge in der Gesamtwirtschaft ca. 1.360 Arbeitsplätze diesjährig abgesichert werden.

Die Landesimmobiliengesellschaft setzt für 2013 ein Gesamtplanungsvolumen in Höhe von 20 Millionen Euro (davon 5 Millionen für Instandhaltungen) ein.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Kohlweis/Brunner